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Stimmung wird besser © APA/Barbara Gindl

Nach einer durchschnittlichen Inflation von 1,4% im Jahr 2020 wird für 2021 ein Anstieg auf 2,2% bzw. 2,5% im späteren Jahresverlauf erwartet.

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Nach einer durchschnittlichen Inflation von 1,4% im Jahr 2020 wird für 2021 ein Anstieg auf 2,2% bzw. 2,5% im späteren Jahresverlauf erwartet.

Redaktion 16.04.2021

Stimmung wird besser

Zaghaft besser in Europa, Japan und Indien, sehr viel schneller in China sowie den USA – und in deren Schlepptau: Lateinamerika.

Gastbeitrag ••• Von Monika Rosen

Europa

Die Stimmungsindikatoren in der Eurozone haben sich gegenüber dem Vorjahr eindeutig verbessert. Da aber zuletzt in vielen europäischen Ländern neue Lockdown-Maßnahmen gesetzt wurden, dürfte der Start ins 2. Quartal noch sehr verhalten ausfallen.

USA ▲

Die Erholung der US-Konjunktur schreitet wesentlich schneller voran als in anderen Weltregionen (s. dazu „Unter der Lupe”). Gleichzeitig steigt die Angst vor Inflation, insbesondere da die US-Notenbank signalisiert hat, die Geldpolitik bis auf weiteres ultra-expansiv halten zu wollen.

Japan

Die Erholung der Konjunktur vom Corona-Schock dürfte in Japan besonders lang auf sich warten lassen, da die Impfkampagne dort später angelaufen ist als in den meisten anderen Industrieländern.

China ▲

Im ersten Quartal erwarten die Ökonomen im Konsensus in China ein Wachstum von knapp 18%, für das Gesamtjahr beläuft sich die Schätzung auf 8,5%. Das Land hat damit als eines der ersten weltweit die Wirtschaftsleistung von 2019 wieder erreicht.

Indien

In Indien sind die Corona-Fallzahlen zuletzt ebenfalls wieder gestiegen, was die positiven Konjunkturaussichten für 2021 beeinträchtigen könnte. Die indische Notenbank erwartet im laufenden Fiskaljahr ein Wachstum von 10,5%.

Lateinamerika ▲

Mexiko könnte von der raschen US-Konjunkturerholung profitieren. IWF-Ökonomen erwarten für heuer in Mexiko ein Wachstum von 5%, für Brasilien 3,7%.

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