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Virus befällt Weltwirtschaft © Tirol Werbung/Hans Herbig

Intensiv Bei der Tourismusintensität (dem Verhältnis von Nächtigungen zu Einwohnern) rangiert Österreich im EU-Vergleich an vierter Stelle hinter Kroatien, Zypern und Malta.

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Intensiv Bei der Tourismusintensität (dem Verhältnis von Nächtigungen zu Einwohnern) rangiert Österreich im EU-Vergleich an vierter Stelle hinter Kroatien, Zypern und Malta.

Redaktion 31.01.2020

Virus befällt Weltwirtschaft

Corona arbeitet an der Lähmung der chinesischen Ökonomie – auch in Europa, den USA und in Japan überwiegen derzeit eher die negativen Faktoren.

Gastbeitrag ••• Von Monika Rosen

Europa

In der Eurozone stellt das produzierende Gewerbe auch zum Jahresbeginn 2020 eine Belastung für die Konjunktur dar, gleichzeitig zeigt der Dienstleistungssektor aber eine leichte Belebung.

USA▲

Die US-Konjunktur verliert zwar etwas an Schwung, läuft aber immer noch recht rund.

Aufgeschobene Investitionen könnten jetzt nachgeholt werden, nachdem die erste Phase des Handelsabkommens mit China unterzeichnet wurde.

Japan

Die Bank of Japan rechnet im 4. Quartal 2019 mit einer Schrumpfung der japanischen Konjunktur; hauptverantwortlich dafür dürften zwei Taifune sein, die das Land vorigen Herbst heimgesucht haben.

China

Das Coronavirus wird mit einiger Sicherheit Spuren in der Konjunktur hinterlassen. Über das Ausmaß des Schadens gibt es erste Schätzungen, wonach der Ausbruch der Infektion rund 1% an Wachstum im 1. Quartal kosten könnte. Hotels, Flug­linien, Casinos und Luxus­artikelhersteller gelten als am stärksten betroffen.

Indien

Für das laufende Fiskaljahr (zum 31. März) wird in Indien ein Wachstum von 5% erwartet.

Das wäre eine deutliche Verlangsamung gegenüber dem Jahr davor, als noch 6,8% erreicht wurden. Für das Schluss­quartal 2019 liegt die aktuelle Schätzung bei lediglich 4,3%.

Lateinamerika

Die Region ist überproportional vom Handelskonflikt zwischen USA und China betroffen, laut Weltbank sollte sich die Konjunktur heuer jedoch erholen.

Nach nur 0,8% Wachstum 2019 werden für 2020 1,8% erwartet.

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