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Ein Schloss im Schnee © Hannes Niederkofler Photography (3)

Die Fassade des Schlosshotels erhielt im Vorjahr eine Neugestaltung und strahlt jetzt wie aus einem Guss.

© Hannes Niederkofler Photography (3)

Die Fassade des Schlosshotels erhielt im Vorjahr eine Neugestaltung und strahlt jetzt wie aus einem Guss.

Redaktion 30.11.2018

Ein Schloss im Schnee

Das neu gestaltete Schlosshotel in Ischgl verspricht als Fünf-Sterne-Superior-Hotel noch mehr Luxus.

Ischgl. Der unglaubliche Aufstieg, den Ischgl als anspruchsvolle Wintersport-Destination genommen hat, spiegelt sich auf beeindruckende Art und Weise auch in diesem Haus wider. Als Arnold ­Tschiderer vor 20 Jahren daran ging, ein Hotel zu errichten, taufte er es Romantica und führte es zuerst als Garni-Betrieb ohne Restaurant.

Seit dem letzten Umbau strahlt sein Hotel als erstes Haus am Platz einen souveränen Stolz aus, der sich auch im Namen zeigt. Aus dem gemütlichen Romantica ist ein mondänes Schlosshotel geworden. Neben dem kreativen Drei-HaubenRestaurant Schlossherrnstube, das von Gustav Jantscher geleitet wird, kann man auch in der Weinstube ganz hervorragend speisen. Hier ist Küchenchef Josephan Wolf für erstklassige Tiroler Gerichte verantwortlich, was mit einer Haube gewürdigt wird.
Die Schloss-Lounge ist eine der elegantesten Bars von Ischgl, wo sich auch Einheimische gern treffen. Das Weinangebot ist groß, die Auswahl an Champagner geradezu atemberaubend. Und gleich neben dem Hotel liegt die im Sommer 2018 vergrößerte Champagnerhütte samt dem im Untergeschoß gelegenen Champagner-Club, wo man bis weit nach Mitternacht feiern kann.

Der Trubel bleibt draußen

Auf einen direkten Zugang vom Hotel zu den abendlichen Party-Locations hat Tschiderer jedoch bewusst verzichtet. „Draußen darf es ruhig hoch hergehen, aber im Hotel selbst soll es ruhig sein. So kann jeder Gast selbst entscheiden, worauf er gerade Lust hat”, erklärt Tschiderer, der sein Haus behutsam, aber beharrlich an die Spitze geführt hat.
„Zuerst haben wir in den Komfort in den Zimmern investiert. Bei der Qualität der Betten und bei den Stoffen kenne ich keine Kompromisse. Dann haben wir Schritt für Schritt eine anspruchsvolle Gastro-nomie umgesetzt. Und erst als letzter Schritt ist vergangenes Jahr auch ein weitläufiger Wellness-Bereich mit großzügigem Innenpool dazugekommen”, umreißt Tschiderer seine schrittweise Strategie hin zu einem Fünf-Sterne-Superior- Betrieb.
Doch die beste Hardware hilft nichts, wenn die Software nicht stimmen würde. Ein Gutteil der zwölf Millionen Euro, die im Sommer 2017 in den Umbau geflossen sind, kommt den Gästen nur indirekt – nämlich durch eine noch bessere Dienstleistung – zugute. Die Mitarbeiterbereiche wurden großzügig erweitert, und den beiden Restaurants wurden neue, top-moderne Küchen spendiert. Wenn man im Service Spitzenleistungen erwartet, muss man auch für die passenden Rahmenbedingungen sorgen.
Und auch der Speisesaal, wo das Frühstück und das Abendessen für die Hotelgäste serviert werden, macht einem gediegenen Schloss alle Ehre. Der Kristallsaal ist hell, großzügig dimensioniert und trotz aller Gemütlichkeit wirklich elegant gestaltet.
„Wer in einem Schlosshotel absteigt, weiß, dass das Ambiente passt. Wirklich begeistern kann man die Gäste nur über den Service. Wir achten auf jedes noch so kleine Detail und haben es so über die Jahre geschafft, einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Stammgästen zu binden”, sagt Tschiderer.

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