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Feine Handarbeit © Maria Ritsch

„Das eigene Atelier bietet mir die Möglichkeit, mich absolut selbst zu verwirklichen”, freut sich Goldschmiedin Lena Grabher.

© Maria Ritsch

„Das eigene Atelier bietet mir die Möglichkeit, mich absolut selbst zu verwirklichen”, freut sich Goldschmiedin Lena Grabher.

britta biron 20.11.2020

Feine Handarbeit

Im neuen Lena Kris-Atelier kann man sowohl fertigen Schmuck kaufen als auch eigenen kreieren.

Wien. Seit der Gründung ihres Labels Lena Kris im Jahr 2018 hat die Goldschmiedin und Schmuckdesignerin Lena Grabher im Kollektiv Stoss im Himmel gearbeitet und präsentiert, Ende Oktober ist sie in eine neue Wirkungsstätte in der Haidgasse 5 im zweiten Wiener Gemeindebezirk übersiedelt. „Das eigene Atelier bietet mir die Möglichkeit, mich absolut selbst zu verwirklichen”, kommentiert sie diesen Schritt. „In Zusammenarbeit mit befreundeten Künstlerinnen und Künstlern konnte ich mein eigenes kleines Universum schaffen und dabei meine Liebe in jedes Detail stecken – von der Restaurierung des 100 Jahre alten Fischgrätparketts bis hin zum maßgeschneiderten Arbeitstisch.”

Individueller Stil

An dem entstehen Unikate und Kleinserien, die sich durch eine besondere Formensprache auszeichnen – die Serie Bubble etwa ist von den prickelnden Perlen im Champagner inspiriert – und ausschließlich per Hand aus recyceltem Gold oder Silber gefertigt werden. Denn auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung legt Grabher ebenso großen Wert wie auf künstlerische Ästhetik und handwerkliche Perfektion.
Diese Philosophie möchte die Goldschmiedin und Schmuckdesignerin nicht allein mit ihren eigenen Kreationen zum Ausdruck bringen. Wichtig ist ihr auch die Wissensvermittlung – einerseits bildet sie als Trainerin des Wiener Goldschmiedelehrgangs den Nachwuchs aus, andererseits gibt sie in ihrem neuen Atelier auch Workshops für interessierte Laien.

Handwerk & Kreativität

„Ich will mein Wissen nicht für mich behalten, sondern es mit anderen teilen – auch, um das Bewusstsein für Handwerk und lokal hergestellte Produkte zu fördern und die Leidenschaft am kreativen Schaffen zu wecken. Dafür habe ich viele schnelle und auch für den Laien ohne weiteres umsetzbare Techniken entwickelt”, erklärt sie.
Ausgangspunkt für die DiY-Kreationen können alte Schmuckstücke sein, die nicht mehr passen oder gefallen, oder auch Objekte mit interessanten Strukturen und Details.
Angeboten werden ab 6. Jänner 2021 Ein- und Zwei-Tagesworkshops (bei der zweiten Variante steht auch die Anfertigung eines Gussmodells auf dem Lehrplan) zum Stundensatz von 70 bzw. 60 €. Die Benutzung der Werkzeuge und Hilfsmaterialien, wie Silikone und Wachs, sind in der Gebühr inbegriffen, Edelmetalle werden pro Gramm extra verrechnet.

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