MARKETING & MEDIA
Aktuelle Studie untersucht E-Mail-Nutzung in Österreich © PantherMedia pixbox77
© PantherMedia pixbox77

Redaktion 22.03.2022

Aktuelle Studie untersucht E-Mail-Nutzung in Österreich

Knapp ein Drittel sieht höhere Bedeutung privater E-Mail-Kommunikation mit Unternehmen und Behörden.

WIEN. Im zweiten Corona-Jahr gibt die weiter zunehmende Digitalisierung des Alltags der E-Mail einen erneuten Schub. Das zeigt die online-repräsentative Studie "E-Mail-Nutzung in Österreich 2021". 27 Prozent der Befragten geben an, im Vergleich zum Vorjahr mehr private E-Mails zu lesen. Bei 68 Prozent bleibt das E-Mail-Nutzungsverhalten auf einem stabilen, hohen Niveau. Ein fast identisches Bild zeigt sich beim Verfassen von elektronischen Nachrichten: 22 Prozent schreiben nach eigener Einschätzung mehr und 70 Prozent genauso viele private E-Mails wie im vergangenen Jahr. Die Studie wurde vom Marktforschungsinstitut mindtake aus Wien im Auftrag von United Internet Media durchgeführt.  
 
E-Commerce im E-Mail-Postfach gewinnt an Bedeutung 
32 Prozent schreiben der E-Mail-Kommunikation mit Unternehmen im Rahmen eines Kaufprozesses im Vergleich zum Vorjahr eine größere Bedeutung zu. Bei 30 Prozent trifft das auf die Kommunikation mit Behörden zu. Für 22 Prozent ist der Austausch mit Aus- und Weiterbildungsstätten per E-Mail gegenüber dem Vorjahr wichtiger geworden.  
 
Das Lesen und Schreiben von E-Mails ist im Hinblick auf die Nutzungshäufigkeit eine der Top-Aktivitäten im Netz: 90 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher lesen mindestens einmal pro Tag E-Mails – gleichauf mit dem Anteil der Befragten, die täglich im Internet surfen. Deutlich dahinter liegt der Besuch von Sozialen Netzwerken mit 68 Prozent. Immerhin 46 Prozent schreiben auch täglich E-Mails. Mit einem Wert von 46 Prozent ist das Abrufen privater E-Mails auf stationären Geräten wie Laptop und PC derzeit auf dem Vormarsch. Im Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei knapp 40 Prozent. 
 
Als besonders wichtiges Kriterium für die Wahl eines E-Mail-Anbieters geben 63 Prozent die kostenlose Verfügbarkeit des Angebots an. 57 Prozent legen hohen Wert darauf, dass das Angebot leicht und von überall zugänglich ist. Bei 56 Prozent spielen eine einfache Handhabung und Navigation eine große Rolle.  
 
Deutlich mehr als ein Viertel nutzt GMX als Haupt-E-Mail-Adresse 
Die Studie untersucht auch den Marktanteil von E-Mail-Diensten: 27 Prozent haben ihre hauptsächlich genutzte
E-Mail-Adresse bei GMX. Google hat einen Marktanteil von
32 Prozent, Microsoft wird von 15 Prozent der österreichischen Onliner genutzt.  
 
„Der große Marktanteil von GMX ist ein Beleg für die Bedeutung als eine der führenden Kommunikationsplattformen in Österreich. Diese Position wird durch das hohe Vertrauen weiter gestärkt“, sagt Rasmus Giese, CEO von UIM. 
 
GMX zählt zu Österreichs reichweitenstärksten und vertrauenswürdigsten Online-Angeboten  
Mit 2,48 Mio. Unique Usern liegt GMX laut ÖWA Plus in den Top Ten der Einzelangebote in Österreich. Die hohe Reichweite spiegelt sich in der Studie "E-Mail-Nutzung in Österreich 2021" in Top-Werten bei Zufriedenheit und Vertrauen wider. Die Nutzerinnen und Nutzer von GMX sind die zufriedensten in ganz Österreich und geben ihrem E-Mail-Anbieter eine Note von 1,73. Zudem zählt GMX mit 63 Prozent zu den Online-Angeboten mit den landesweit höchsten Vertrauenswerten. Zu den Top 3 gehören außerdem ORF.at (65 Prozent) und der.Standard.at (60 Prozent). 
 
Mehrzahl der österreichischen Onliner lehnt Einwilligungs-Layer ab 
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die österreichischen Onliner stehen Einwilligungs-Layern zur Verwendung von Cookies mehrheitlich ablehnend gegenüber. Mehr als zwei Drittel empfinden diese Layer als nervig (68 Prozent). Nicht einmal jeder Vierte liest sich die Datenschutzhinweise genau durch (22,7 Prozent). 21,1 Prozent geben an, wahllos einen der verfügbaren Buttons anzuklicken. Nur für 20,9 Prozent vermitteln Einwilligungs-Layer ein Gefühl von Selbstbestimmung über die eigenen Daten. 15,3 Prozent geben an, die Hinweise auf den Layern nicht zu verstehen. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL