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Beste Werbeagentur, beste Digitalagentur © isobar

Helmut Kosa, Geschäftsführer isobar

© isobar

Helmut Kosa, Geschäftsführer isobar

Skender Fejzuli 13.04.2018

Beste Werbeagentur, beste Digitalagentur

isobar – ein Sieg ist nicht genug! Die Agentur rund um Helmut Kosa ist nicht zu stoppen und erobert beim dies­jährigen xpert.award erstmals das Double in der Kombi beste Werbeagentur und beste Digitalagentur Österreichs.

••• Von Skender Fejzuli

Isobar ist die Aufsteigeragentur der letzten Jahre und macht diesem Titel auch heuer wieder alle Ehre. In den vergangenen fünf Jahren wuchs das Unternehmen um durchschnittlich 30% pro Jahr und in den letzten zwei Jahren begann es auch seine erfolgreichen Spuren verstärkt in der D-A-CH-Region zu hinterlassen.

isobar-Geschäftsführer Helmut Kosa ist stolz, eine der erfolgreichsten isobar-Akqui­sitionen des Dentsu Aegis Network zu sein. Gestern holte sich isobar eine weitere Lorbeere ab, denn mit dem Sieg in den Kategorien „Werbe- und Digitalagentur” holte die Agentur gleich mal das Double beim xpert.award ab.
medianet nutzte die Gelegenheit und sprach im Rahmen des Siegerinterviews mit Kosa über das letzte Jahr und die Entwicklung der erfolgreichen Digitalagentur, die zu einer ebenso erfolgreichen Werbeagentur ausgebaut wurde.


medianet:
Sie sind eine Full-Service-Agentur, aber dieses Jahr stehen Sie neben dem Sieg im digitalen Ranking auch bei der rankingweek als beste Werbeagentur ganz oben auf dem Siegerpodest, wozu wir Sie beglückwünschen. Was bedeutet das für die Aufsteigeragentur der letzten Jahre?
Helmut Kosa: Wir sind eine markenführende Kreativagentur mit digitalem Herz. Daher haben wir den Anspruch, Marken erfolgreich zu positionieren und diese auch mit unserer Expertise erfolgreicher in ihrem laufenden Business zu machen. In unserer Denke gibt es keine Unterscheidung mehr zwischen digitaler und klassischer Kommunikation. Wir nutzen die passenden Kanäle, um dieses Ziel zu erreichen. Es macht uns stolz, sowohl zur besten Werbe- als auch zur besten Digitalagentur gewählt zu werden. Dies ist eine besondere Ehre. Es freut uns natürlich sehr, dass unsere Positionierung als markenführende Werbeagentur mit digitalem Herz und die Strategie, digitales Denken in jegliche Arbeit von Beginn an zu integrieren, der letzten Jahre so auch vom Markt angenommen wird. Dies hat sich im Wachstum als die Aufsteigeragentur der letzten Jahre und jetzt auch in diesem Ranking widergespiegelt.

medianet:
Wie ist das Jahr 2017 allgemein in der Agenturszene aus Ihrer Sicht verlaufen und wie im Speziellen für isobar?
Kosa: Die Agenturszene kämpft noch immer mit der Integration von digitalem Know-how in ihr Angebot. Die Agenturen, die das bereits geschafft haben, profitierten 2017 sehr davon. Es sind aber derzeit noch sehr wenige. Wir haben das Glück, zu diesen zu gehören und so konnten wir auch 2017 wie die letzten Jahre davor ein kräftiges Wachstum verzeichnen und eine Reihe von tollen Marken als Neukunden gewinnen.

medianet:
Sie haben gleich zu Beginn des Jahres mit Beiersdorf einen großen Fisch an Land gezogen. Es folgten VW in der Slowakei und Ikea in der Schweiz. Für Mondelez entwickelt isobar für Milka Kampagnen, die nicht nur in Ungarn und Österreich, sondern auch in Deutschland laufen. Was war das wichtigste Projekt 2017 als Werbeagentur für Sie?
Kosa: Es gibt nicht das wichtigste Projekt für uns, es macht die Vielfalt und die unterschiedlichen Aufgabenstellungen, die uns antreiben. Wenn wir uns nur die Neukunden 2017 ansehen, macht es uns stolz, so große, internationale Unternehmen zu unterstützen, noch erfolgreicher zu werden. Ein wichtiger Schritt hierfür war, dass wir nun perfekt für den D-A-CH-Raum aufgestellt sind, denn das ist unser Zielmarkt.

medianet:
Welche besonderen Highlights gab es sonst noch für isobar 2017?
Kosa: Wir haben es geschafft, unsere Brand Commerce-Strategie erfolgreich in unseren Arbeitsalltag zu integrieren.

medianet:
Was kann man sich genau unter Ihrer Brand Commerce-Strategie vorstellen?
Kosa: Wir entwickeln, basierend auf der Positionierung der Marke, Lösungen, die einen schnelleren Kaufabschluss innerhalb der Costumer Journey ermöglichen. D.h. wir verkürzen den Zeitraum zwischen dem ersten Kontakt mit einer Marke und dem Kauf. Die Lösungen setzen sich aus dem richtigen Einsatz von Daten und Technologie sowie der passenden Kreation zusammen. Bei Brainstormings sitzen Datenanalysten dabei – bis vor kurzer Zeit wäre das unmöglich gewesen. Im Fokus stehen aber trotz aller technischen Innovationen Markenstrategie und Markenpositionierung und die daraus sinnvolle Kommerzialisierung, die wir als ‚brand commerce' zusammengefasst haben.

medianet:
Wenn wir jetzt noch einen Schritt weitergehen, wie sieht es dann aus, wenn ein Kunde zu isobar kommt?
Kosa: Bei isobar bekommt man jedenfalls das volle Programm: Das umfasst nicht nur Kreation und Prozessoptimierung, die besonders im digitalen Bereich ein immer wichtigeres Thema wird. Es geht zunehmend darum, nicht nur das Produkt des Kunden, sondern auch die Prozesse dahinter zu verstehen, denn nur, wenn es eine Gesamtlösung gibt, wird es funktionieren. Seit drei Jahren arbeiten wir nach dem Konzept, jedem Kunden ein Team aus den Bereichen Kreation, Strategie, Prozessoptimierung, IT und Daten zur Verfügung zu stellen. Dank der Einbettung in das Agenturnetzwerk kann man neben den internen 30 operativen Mitarbeitern jederzeit auf 250 Experten zugreifen. Sogar mit einer eigenen Marktforschungsabteilung können wir aufwarten. Das sind Assets, die eine Werbeagentur normalerweise nicht hat.

medianet:
Sie haben erwähnt, dass Sie jedem Kunden ein Team aus den Bereichen Kreation, Strategie, Prozessoptimierung, IT und Daten zur Verfügung stellen. Wie groß ist dann Ihr kleinster Kunde?
Kosa: Dies ist unser Arbeitsverständnis für alle Kunden, unabhängig von der Größe. Nur so können wir unseren Brand Commerce-Anspruch in die Realität umsetzen.

medianet:
In den letzten fünf Jahren sind Sie durchschnittlich um 30 Prozent gewachsen. War da die Exklusivität einer eigenen Marktforschung, die Sie erwähnt hatten, ein Schlüssel­faktor oder mehr ein Asset?
Kosa: Das Wachstum hat mit unserer Positionierung und unserem Anspruch und Verständnis von Arbeit zu tun. Wir machen keine Werbung, damit wir einen Preis gewinnen, sondern wir machen deshalb Werbung, damit unsere Kunden am Ende des Tages mehr Geld verdienen. Solange wir es schaffen, diesen Anspruch zu leben, werden wir als Businesspartner unserer Kunden auch davon profitieren.

medianet:
Inzwischen haben wir schon das erste Quartal 2018 hinter uns gelassen. Wie hat sich das Jahr für isobar bis jetzt entwickelt und welche Schwerpunkte setzen sie 2018?
Kosa: Wir haben 2018 weiter einen besonderen Fokus auf Prozessoptimierung. Dies ist besonders im digitalen Bereich ein immer wichtiger werdendes Thema. Es geht zunehmend darum, nicht nur das Produkt des Kunden, sondern auch die Prozesse dahinter zu verstehen. Nur wenn wir Gesamtlösungen schaffen, werden wir unseren Kunden noch besser unterstützen können. Das erkennt man auch an unserer sehr guten Entwicklung 2018. Wir werden wieder ein starkes, aber auch sinnvolles, Wachstum haben.

medianet:
Wenn Sie noch weiter in die Zukunft blicken und auch die gesamte Agenturszene auf dem österreichischen Markt in Betracht ziehen: Entwickelt sich die Szene mehr in Richtung Spezialisierung oder in Richtung Full-Service-Agentur oder sogar in Richtung Unternehmensberatung und Medienhaus?
Kosa: Ich bin davon überzeugt, dass es in Zukunft keine Trennung mehr zwischen Kreativagentur, Digitalagentur oder Mediaagentur geben wird. Es wird künftig vermehrt Full-Service-Agenturen wie isobar geben, die sämtliche Kundenwünsche erfüllen. Denn in Österreich werden keine großen Marketingabteilungen aufgebaut, sondern eher verkleinert, den überall wird optimiert.

Deshalb ist es wichtig, als Agentur ein Gesamtpaket aus einer Hand anbieten zu können. Über kurz oder lang wird sich die ganze Branche verändern. Mittelfristig werden unsere Mitbewerber keine klassischen Werbeagenturen, sondern Unternehmensberater, Contentanbieter oder sogar Medienhäuser sein.
Auch eine Vermischung mit der IT findet immer mehr statt, man denke an SAP oder IBM, die bereits Werbeagenturen kaufen.
Der Dienstleister, der die optimale Verknüpfung der Marketinglösungen mit den richtigen Vertriebs-Know-how seinen Kunden anbieten kann, wird in Zukunft der Businesspartner für Unternehmen sein, egal ob man diese Dienstleistung Unter­nehmensberatung, Agentur­tätigkeit, IT-Consulting oder sonst wie nennen wird.


medianet:
Wenn man dieses Bild der Zukunft in Betracht zieht und dabei auch weiterhin erfolgreich sein will, worin liegt dann isobars Geheimnis des Erfolgs?
Kosa: Das Wichtigste ist unser Business-Anspruch: Unsere Aufgabe ist es, dass unsere Kunden erfolgreicher sind und mehr verdienen!

So arbeiten wir für alle Marken. Mit unserer Positionierung und der optimalen Integration von Kreation, Strategie, Prozessoptimierung, IT und Daten in unsere Arbeitsweise haben wir ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

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