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Canal+ mischt 2022 Österreichs TV-Markt auf © APA Juhasz

Marcus Grausam, CEO A1, Ernst Jan van Rooijen, CFO Canal+ Luxembourg, Hans Troelstra, CEO Canal+ Luxembourg, Matthias Lorenz, A1.

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Marcus Grausam, CEO A1, Ernst Jan van Rooijen, CFO Canal+ Luxembourg, Hans Troelstra, CEO Canal+ Luxembourg, Matthias Lorenz, A1.

Redaktion 28.09.2021

Canal+ mischt 2022 Österreichs TV-Markt auf

Der weltweit-agierende europäische TV- und Streaming-Player Canal+ steigt im ersten Quartal 2022 mit A1 als starkem nationalen Kooperationspartner in den österreichischen Fernsehmarkt ein.

WIEN. Der Trend am TV-Markt geht eindeutig in Richtung Pay-TV und Video on Demand – und zwar weltweit. In Österreich haben bisher globale Anbieter den Markt dominiert – aber das ist in Kürze Geschichte: Canal+ aus dem französischen Medienkonzern Vivendi ist mit A1 eine internationale Partnerschaft eingegangen mit dem Ziel, lokale österreichische On-Demand-Angebote zu entwickeln. Eine klare Kampfansage an alle Content-Anbieter, gilt doch die europäische Canal+ Gruppe als eine der weltweit größten TV-Plattformen mit mehr als 22 Mio. Abonnenten, davon mehr als 15 Mio. in Europa. Für Österreichs TV-Konsumenten bedeutet das eine riesige, zusätzliche Auswahl an hochwertigem Content, den sie sonst nicht bekommen.
 
„Gemeinsam starkes Content-Angebot entwickeln“
Die Content-Fakten der Canal+ Familie sind beeindruckend: Allein der aktuelle hauseigene StudioCanal-Katalog umfasst mehr als 7.000 Filme aus über 60 Ländern, inklusive zahlreicher Blockbuster- und cineastischer Welthits quer durch die Filmgeschichte. Die Canal + Tochter StudioCanal ist einer der europäischen Marktführer, wenn es um Produktion, Rechteerwerb und Verkauf von Filmen und Fernsehserien geht. Nicht zuletzt die Partnerschaft von Canal+ mit dem österreichischen Telekom-Riesen und Marktführer A1 macht die Relevanz dieses Vorhabens deutlich. Matthias Lorenz, A1 Senior Director, Transformation, Market & Corporate Functions: „Nach dem erfolgreichen Aufbau von A1 nowTV war es Zeit für den nächsten Schritt. Mit Canal+ haben wir einen internationalen Partner, der viel Content-Know-how mitbringt. Es ist eine Partnerschaft, um gemeinsam ein starkes lokales Content-Angebot zu entwickeln.“

Film- und Serien in der Pipeline
Mit dem Einstieg von Canal+ in den österreichischen Markt ist im kommenden Jahr etliches an Content zu erwarten. Und schon jetzt stehen den heimischen Konsumenten über die österreichische TV-Plattform HD Austria das ganze Jahr über laufend neue Content-Highlights wie Serien, Dokumentationen und Filme u.a. StudioCanal und National Geographic zur Verfügung. Darunter internationale und europäische Serien-Hits wie der Politthriller "Les Sauvages", Golden Globe- und Emmy-prämierte Serien wie "Killing Eve" und "Normal People", die auf Nick Hornbys Kult-Roman basierende Serie "High Fidelity" oder das vielgelobte "It's A Sin" können seit Mitte September bequem auf Abruf zu Hause auf dem Smart-TV oder mobil auf Tablet, Laptop und Handy gestreamt werden. Auch die Serien-Adaption des Buch-Bestsellers über den couchsurfenden, ehemaligen Plattengeschäft-Betreiber Vernon Subutex wird noch heuer bei HD Austria zu sehen sein.
 
„Den österreichischen Markt erobern“
Neben unzähligen Serien sind vor allem auch Spielfilme sehr gefragt – Hunderte waren allein im Vorjahr als Videopremieren exklusiv auf Canal+ Kanälen zu sehen. Und es ist vor allem der europäische Fokus, der den etablierten US-Anbietern gehörige Konkurrenz macht, wie man etwa schon in Frankreich und Polen deutlich sehen kann: „Wir gehen mit A1 eine Partnerschaft ein, um den österreichischen TV-Markt mit einem Angebot aufzumischen, das exklusive europäische und internationale Inhalte mit modernster On-Demand-TV-Technologie kombiniert. In Frankreich haben wir fast neun Mio. Kundinnen und Kunden, von denen bereits 70 Prozent die On-Demand-Dienste nutzen“, betont Canal+ Luxembourg Manager und Direktor von HD Austria, Martijn van Hout. „Die Canal+ Gruppe verfügt über großes Know-how in der Entwicklung von Content und Angeboten für ihre unterschiedlichen Märkte. Wir sind bereit, damit auch den österreichischen Markt zu erobern." (red)

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