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Desinfektion von Masken bis zu ganzen Gebäuden © APA / Hans Schneider
© APA / Hans Schneider

14.04.2020

Desinfektion von Masken bis zu ganzen Gebäuden

Das österreichische Unternehmen Disinfect+ bietet Desinfektion von Schutzmasken, Räumen und ganzen Gebäuden mittels Kaltvernebelungstechnologie an.

WIEN. Mit einer Kaltvernebelungstechnologie desinfiziert das Wiener Unternehmen Disinfect+ Schutzmasken, Räume und ganze Gebäude binnen Minuten. Erzielt wird damit die höchste Desinfektionsstufe Log 6. Belegt wurde die Wirkung Ende März bei einem Großversuch der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft KAGES. Disinfect+ ist sofort und im großen Stil anwendbar. Personal und Geräte stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

„Wir können sofort Masken, die bisher aufwendig gewaschen, getrocknet und desinfiziert werden mussten, um wiederverwendet zu werden, in Minutenschnelle dekontaminieren.“ Das sagt Fabian Wellschmied, Sprecher von Disinfect+. „Wir erreichen die höchste Desinfektionsstufe Log 6, wie ein nun durchgeführter Großversuch bei der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft KAGES bewiesen hat. Und: wir sind sofort und in ganz Österreich einsatzfähig“, betont Wellschmied. Als Experte, der den Versuch durchgeführt hat, ergänzt Klaus Vander, ärztlicher Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie der KAGES in Graz: „Unser Ende März durchgeführter und wissenschaftlich dokumentierter Großversuch hat gezeigt, dass das Verfahren auch gebrauchte Schutzmasken, und zwar sämtliche Maskentypen, rückstandsfrei und sicher dekontaminieren kann. Das Verfahren ist auch vom Robert Koch Institut zugelassen. Mittlerweile können wir 8.000 Masken pro Tag aufbereiten. In Zeiten wie diesen ist das ein wichtiger Meilenstein, um Lieferausfällen entgegenzuwirken und einem wachsenden Bedarf nachzukommen. Die Masken werden damit wiederverwendbar, wodurch der Allgemeinheit auch immense Kosten erspart bleiben.“

Ultraschall und Trockendampf
Das Unternehmen bringt damit die in der Fachwelt international anerkannte Dekontaminationstechnologie DCX breit auf den Markt. Auf Ultraschallbasis erzeugt das Gerät einen äußerst feinen und desinfizierenden Trockendampf. Das Besondere daran: Der trockene Nebel besteht aus einer Mischung aus Wasserstoffperoxid und Silberionen und dringt selbst in kleinste Fugen und das Innere von technischen Geräten ein. Das Ergebnis ist eine flächendeckende Tiefenreinigung, bei der innerhalb kürzester Zeit Räume und ganze Gebäude bei Bedarf bis zum höchsten Sterilisationsgrad Log 6 desinfiziert werden können. Bisher angewendete Methoden erreichen normalerweise Log 3 bis Log 4.

Wellschmied: „Diese Technologie ermöglicht es uns, Räumlichkeiten aller Art und ganze Gebäude unkompliziert in kürzester Zeit zu desinfizieren. Wo eine Wisch- oder Sprühdesinfektion viel zu aufwendig, nicht möglich oder schlichtweg nicht ausreichend wäre, schaffen wir eine vollständige Sterilisation.“

Von Masken bis hin zu ganzen Krankenhäusern und Supermärkten
Auf biologischer Basis werden dabei alle Viren, Bakterien, Sporen, Schimmelpilze und Schädlinge komplett abgetötet – sogar multiresistente Krankenhauskeime und Corona- Viren. So ist das Verfahren in Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken und Pflegeeinrichtungen ebenso einsetzbar wie in Supermärkten und sämtlichen Geschäften, Lokalen und Restaurants, Büroräumlichkeiten und auch in Fahrzeugen. Ein weiterer Vorteil dabei: Das Inventar kann während der Behandlung problemlos im Raum belassen werden. Auf diese Weise werden auch medizinische Geräte, Klimaanlagen oder sensible Hochleistungsrechner vollständig dekontaminiert.

Ludwig Kaspar, Vize-Chef der Austrian Health Academy, die Disinfect+ in fachlichen Belangen unterstützend zur Seite steht, betont: „Dieses ausgesprochen innovative und effektive Verfahren ist von immenser Wichtigkeit – auch und vor allem für die Hygiene im Spitalswesen. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen als Internist und Intensivmediziner weiß ich diese Technologie besonders zu schätzen.“

Gut gerüstet durch die Krise

Schon vor Corona-Zeiten war die Technologie sehr gefragt und erfolgreich. „Seit Ausbruch der Pandemie explodiert die Nachfrage nach diesem Verfahren aber geradezu. Jetzt und in nächster Zukunft steht ein enormer Bedarf an Entseuchung von Räumen, Gebäuden, Geräten, Ausrüstungen – allen voran Schutzmasken – und vielem mehr an. Es freut uns sehr, hier einen wichtigen Beitrag leisten zu können“, sagt Wellschmied. (red)

 

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