MARKETING & MEDIA
Diagonale 2019: Zwölf Auszeichnungen für ORF-(kofinanzierte) Produktionen © APA/AFP/John Macdougall

Ruth Beckermann

© APA/AFP/John Macdougall

Ruth Beckermann

Redaktion 25.03.2019

Diagonale 2019: Zwölf Auszeichnungen für ORF-(kofinanzierte) Produktionen

Unter anderem „The Remains – Nach der Odyssee“ als „Bester Dokumentarfilm“, Schauspielpreise für Joy Alphonsus und Simon Frühwirth.

WIEN. Auch 2019 ist der ORF traditioneller Hauptmedienpartner der Diagonale und diesmal mit 28 Produktionen im Festivalprogramm vertreten. Allein im Rahmen der heutigen (23. März 2019) Verleihung im Grazer Orpheum gehen zwölf Filmpreise an vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Spiel- und Dokumentarfilme: Mit dem Großen Diagonale-Preis „Bester Dokumentarfilm“ wird „The Remains – Nach der Odyssee“ (Regie: Nathalie Borgers) geehrt. Über den Diagonale-Schauspielpreis freuen dürfen sich Joy Alphonsus für „Joy“ und Simon Frühwirth für „Nevrland“.

Weitere Filmpreise für vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Produktionen

Diagonale-Preis „Sounddesign“: Pia Dumont für „Angelo“ (Spielfilm)

Diagonale-Preis „Sounddesign“: Florian Kindlinger für „Erde“ (Dokumentarfilm)

Diagonale-Preis „Szenenbild und Kostümbild“: Andreas Sobotka und Martin Reiter für „Angelo“ (Szenenbild)

Diagonale-Preis „Szenenbild und Kostümbild“: Carola Pizzini für „Joy“

Preis „Außergewöhnliche Produktionsleistungen“: Mona Film für „Womit haben wir das verdient?“

Bereits am Donnerstag, dem 21. März, wurde der Franz-Grabner-Preis für humanistisches Dokumentarfilmschaffen in den Kategorien TV und Kino verliehen. Die Auszeichnung, die in Andenken an den 2015 verstorbenen ORF-Journalisten und langjährigen Leiter der ORF-TV-Kulturdoku heuer bereits zum dritten Mal vergeben wurde, ging an Ruth Beckermanns Kino-Essay „Waldheims Walzer“ und die Fernsehdokumentation „Leben für den Tod – Menschen am Zentralfriedhof“ von Karin Berghammer und Krisztina Kerekes. Am Freitag, dem 22. März, würdigte die Diagonale das Drama „Murer – Anatomie eines Prozesses“ mit dem Thomas-Pluch-Drehbuchpreis (Regie und Drehbuch: Christian Frosch). Der Thomas-Pluch-Spezialpreis der Jury ging an Gregor Schmidingers Spielfilm „Nevrland“. Bevor die Diagonale morgen, am Sonntag, dem 24. März, zu Ende geht, wird im Schubertkino auch noch der Publikumspreis verliehen.

Zum Abschluss der Diagonale: ORF-TV-Premiere für „Licht“
Den umfassenden trimedialen ORF-Programmschwerpunkt zur Diagonale beschließt am Sonntag, dem 24. März, um 23.05 Uhr in ORF 2, eine preisgekrönte ORF-Premiere. Frei nach Alissa Walsers Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“ und nach einer historischen Begebenheit erzählen Drehbuchautorin Kathrin Resetarits und Regisseurin Barbara Albert die schicksalhafte Geschichte des Wunderheilers Franz Anton Mesmer und seiner berühmtesten Patientin Maria Theresia Paradis im Wien des Jahres 1777. Im aufwendig inszenierten – vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten und vielfach preisgekrönten – Historiendrama „Licht“ (ORF-Premiere) sind u. a. Maria Dragus als die früh erblindete 18-jährige „Resi“ und Devid Striesow als Arzt sowie Lukas Miko, Katja Kolm und Maresi Riegner zu sehen. „Licht“ wurde 2018 mit dem Diagonale-Preis „Schnitt“ ausgezeichnet. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL