WIEN. Unter dem Titel „Paarberatung für PR & Journalismus“ lud die Kommunikationsagentur currycom vor Kurzem 35 Branchenvertreterinnen und -vertreter in die eigene DialogArena, um über das Verhältnis zwischen PR und Redaktion zu sprechen. Ziel der Veranstaltung war es, Missverständnisse zu klären, Erwartungen abzugleichen und Vertrauen zu stärken. Partner des Abends war der Public Relations Verband Austria (PRVA) anlässlich seines 50-jährigen Bestehens.
currycom-Senior-Consultant Barbara Schwarz, selbst ehemalige Journalistin, eröffnete den Abend mit Beobachtungen zu Nähe und Distanz, Rollenverständnis und der zunehmenden Bedeutung von KI in der Kommunikation. In zwei von Christian Krpoun (CEO currycom) moderierten Diskussionsrunden sprachen Andreas Danzer (DerStandard), Angelika Paul (currycom), Claudia Lahnsteiner-Leitner (ORF) und Stefan Deller (currycom) offen über Kommunikationsprobleme, gegenseitige Erwartungen und gemeinsame Ziele.
Charlotte Hager (Comrecon) steuerte eine semiotische Perspektive bei. „PR sucht Wirkung, Journalismus Klarheit. Beide sprechen von Geschichten, aber meinen Unterschiedliches. Die eine will verführen, der andere entlarven. In dieser unterschiedlichen Sprachlogik entsteht Reibung und genau daraus Relevanz“, so Hager. currycom-CEO Christian Krpoun fasste zusammen: „Es braucht mehr Relevanz in den Themen und mehr Verständnis für die Arbeitslogik des Gegenübers.“ (red)
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