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Die Botschaft kommt zuerst © :wanted
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Redaktion 25.10.2019

Die Botschaft kommt zuerst

Eine überkommunizierte Gesellschaft verlangt übervereinfachte Antworten: B2B-Agentur :wanted

Seit mehr als 30 Jahren kommuniziert das :wanted-Team rund um die Geschäftsführer Gunther Heimel und Roland Maureder „mit Leidenschaft und Fingerspitzengefühl – und mit Erfolg”, wie die beiden im medianet-Gespräch meinen.

Ein spezieller Fokus liegt auf Unternehmen aus der Industrie, die die B2B-Agentur zum Teil bereits seit Jahrzehnten betreut.
„Erfolgreiche Betreuung bedeutet für :wanted nicht nur routinierte Leistung, sondern auch Neugier, Lernbereitschaft und die permanente Weiterentwicklung der eigenen Professionalität. Insbesondere im Digitalbereich erschließen sich laufend neue Möglichkeiten – vorausgesetzt, man hält Schritt mit diesen Entwicklungen und versteht es, sie auch sinnstiftend in das Leistungsportfolio einzubinden”, so Heimel.

Am Puls der Zeit

Den Finger am Puls der Zeit hat :wanted mit Julian Weidenthaler, Art Director für das digitale Geschäft. „Ich habe mich in meinem Studium mit dem Schwerpunkt zeitbasierte und interaktive Medien beschäftigt und 2010 ein Designstudio mit einer Studienkollegin gegründet”, so Weidenthaler.

:wanted holte 2017 nach mehreren gemeinsamen Projekten Weidenthaler an Bord, um die Kompetenz für den bis dahin extern geführten digitalen Bereich in der Agentur zu bündeln. Mittlerweile verantwortet er den strategischen und kreativen Part in diesem Geschäftsfeld und das trägt bereits reife Früchte. „Wir arbeiten zurzeit am Redesign der Website eines großen österreichischen Schokoladenherstellers – ein sehr aufwendiges Projekt, bei dem zum Beispiel auch komplexe Konfiguratoren für individuell abrufbare Schokoladespezialitäten realisiert werden sollen. Zusätzlich haben wir gerade einen Imagefilm für SML gedreht, ein Projekt, bei dem meine Erfahrungen aus dem Studium und aus Filmprojekten während meiner Selbstständigkeit sehr hilfreich waren”, so Weidenthaler.
Dass es keinesfalls allein um das Bespielen digitaler Kommunikationskanäle als reine Demonstration des Machbaren geht, stellt Gunther Heimel unmissverständlich klar.

Digital, ein Teil des Ganzen

„In den vergangenen Jahren haben viele Agenturen darauf gedrängt, das Heil ausschließlich in der digitalen Welt und den Sozialen Medien zu suchen. Das hat zwar einen wahren Kern, doch auch in der digitalen Welt sind die Idee und das Konzept, mit dem die Kommunikation hinterlegt ist, ausschlaggebend für die Wirkung.”

Wirkung im Sinne von größtmöglicher Reichweite bzw. der Optimierung von Kampagnen und Websites für Google erfordert spezifisches technisches Know-how, das sowohl In-House als auch durch ein Netzwerk aus bewährten Partnern bereitgestellt wird. „Unser Anspruch ist es, dem Kunden die bestmögliche Lösung zu bieten. Das heißt für mich, mit dem bestmöglichen Team zu arbeiten”, erklärt Weidenthaler. Neben den bisherigen Partnerschaften im Webbereich mit Andreas Weinzinger und den iTools oder mit amerikanischen Webentwicklern pflegt :wanted im Bereich Online-Marketing eine enge Partnerschaft mit eMagnetics, einer der wohl profiliertesten Online Marketing-Agenturen Österreichs.
:wanted setzt nicht auf Expansion um jeden Preis; dementsprechend behutsam geht man bei der Akquise von Neukunden vor. „Wir sind sehr selektiv und sprechen nur Kunden an, bei denen wir glauben, dass sie gut zu uns passen würden”, führt Heimel aus. Gut gepasst hat es offensichtlich bei den fünf Neukunden, die die Agentur im letzten Jahr gewinnen konnte. Nicht weniger als drei der Neukunden kommen aus dem Maschinenbausektor. Mit SML, früher Teil der Lenzing AG, arbeitet :wanted für ein Unternehmen, das Anlagen für die Herstellung von Mehrschichtfolien vorwiegend für die Verpackungsindustrie fertigt. Drei weitere international tätige Neukunden aus dem Industriebereich sind voestalpine, Next Generation Recycling und Daxner Schüttgut-Technologie.
Ein Kunde, der bereits seit über 20 Jahren betreut wird, ist Borealis Polyolefine, ein global agierender Kunststoffhersteller und Teil der OMV. Essenziell für langjährige Kundenbeziehungen wie diese ist gegenseitiges Vertrauen. „Es ist wichtig, dass Kunden spüren, dass sie in guten Händen sind, sich auf die Agentur verlassen können. Und daraus entsteht langsam tiefes Vertrauen. Ein sehr positiver Zustand, den man sich jedoch erst im Laufe der Jahre erarbeiten muss”, so Geschäftsführer Heimel. Bestens gelungen ist dies unter anderem bei Garant Austria, dem größten österreichischen Möbelverband, der Wirtschaftskammer Oberösterreich oder Poloplast, ein High-End-Hersteller im Bereich Kunststoffrohrsysteme, die alle seit langen Jahren auf die Leistungen der Agentur vertrauen.
Umfassende Kommunikation geht für :wanted über das einfache Bespielen von Kanälen hinaus. Digitale Touchpoints, so Heimel, hätten oft eine hohe Reichweite, seien jedoch sehr flüchtig. Für strategische Themen wie Positionierung oder Markenführung sei ein tiefergehendes Verständnis für die Anforderungen des jeweiligen Projekts erforderlich. Die richtigen Antworten liefern nach der Arbeitsauffassung von :wanted nur Menschen, die wissen, wie man aus den meist sehr umfangreichen Inhalten der Unternehmenskommunikation Kernbotschaften herausfiltert und diese so einfach, klar und überzeugend darstellt, dass sie haften bleiben – also Texter und Konzeptionisten. „Zusammen mit einer sorgfältig geplanten digitalen Strategie kann sich dann die Wirkung einer Kampagne voll entfalten”, erklärt Heimel.
In der Neukundengewinnung geht :wanted übrigens „selektiv und mit Reflexion auf die eigenen Kernkompetenzen vor”, so die beiden Geschäftsführer. „Angesprochen werden nur Kunden, die zur Agentur passen und bei denen der vorhandene Erfahrungsschatz, wie etwa das umfassende Know-how im Indus­triebereich, genutzt werden kann. Nicht zuletzt betreut :wanted bereits seit vielen Jahren internationale Unternehmen aus der Maschinenbau-Branche und der Industriegüterproduktion. Im letzten Jahr konnten fünf neue Kunden gewonnen werden, darunter etwa voestalpine, SML, Next Generation Recyclingmaschinen oder Daxner Schüttgut Technologie”, so Heimel und Maureder abschließend. (red)

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