WIEN. Der Österreichische Inklusionspreis wird 2026 zum neunten Mal vergeben. Die Initiative der Lebenshilfe Österreich und der Österreichischen Lotterien zeichnet Projekte und Initiativen aus, die zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen beitragen. Gesucht werden Vorhaben, die selbstbestimmtes Leben fördern, Barrieren abbauen und gesellschaftliche Teilhabe stärken.
Einreichungen sind ab sofort bis einschließlich 7. September 2026 online möglich. Teilnehmen können Organisationen, Unternehmen, Schulen, Vereine, Einzelpersonen sowie private Initiativen.
Sechs Kategorien
Vergeben wird der Preis in den Kategorien Bildung, Arbeit & Wirtschaft, Gesundheit, Medien & Kommunikation, Technologie & Digitalisierung sowie Freizeit & Kultur. Eine unabhängige Fachjury wählt aus den Einreichungen jeweils ein Siegerprojekt pro Kategorie aus.
Zusätzlich wird ein besonders herausragendes Projekt mit dem Förderpreis der Österreichischen Lotterien ausgezeichnet, der heuer mit 10.000 Euro dotiert ist. Darüber hinaus vergibt die Lebenshilfe einen Sonderpreis für ein besonders innovatives Projekt.
Preisverleihung im Dezember
Die Gewinner werden am 2. Dezember bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet am Vorabend des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen in der Expedithalle der Ankerbrotfabrik in Wien statt.
Hanna Kamrat, Vizepräsidentin der Lebenshilfe Österreich und Jury-Mitglied, betont: „Inklusion passiert nicht einfach von selbst, sie braucht Menschen, die täglich daran arbeiten. Mit dem Inklusionspreis machen wir genau diese Arbeit sichtbar. Ich lade alle ein, ihre Projekte einzureichen und zu zeigen, was in Österreich bereits möglich ist.“
Erwin van Lambaart, Generaldirektor der Österreichischen Lotterien, erklärt: „Der Österreichische Inklusionspreis zeigt Jahr für Jahr eindrucksvoll, wie vielfältig und wirkungsvoll Engagement für gesellschaftliche Teilhabe in Österreich ist. Als Initiator und Partner des Inklusionspreises übernehmen die Österreichischen Lotterien seit Beginn aus Überzeugung Verantwortung, um Inklusion sichtbar zu machen und gezielt zu fördern, als Teil eines mittlerweile seit rund 40 Jahren gelebten gesellschaftlichen Engagements. Die jährlich zahlreichen Initiativen leisten einen enorm wichtigen Beitrag zum Abbau von Barrieren und zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie Chancengleichheit Schritt für Schritt realisiert werden kann.“
Hannes Hofer, Geschäftsführer der MVG, die heuer erstmals die Patronanz für die Kategorie Arbeit & Wirtschaft übernimmt, sagt: „Teilhabe am Arbeitsleben ist ein wesentlicher Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben. Als MVG ist es unser gesetzlicher Auftrag, Menschen mit Behinderungen wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen. Mit der Patronanz der Kategorie ‚Arbeit & Wirtschaft‘ möchten wir Projekte vor den Vorhang holen, die Chancen schaffen, Barrieren abbauen und Inklusion in der Arbeitswelt verwirklichen.“ (red)