WIEN. Invitario startet die fünfte Ausgabe seiner Eventstudie und richtet den Fokus 2026 auf den zunehmenden Rechtfertigungsdruck im Event-Management. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, ob Event-Teams in Unternehmen in Deutschland und Österreich angesichts der angespannten Wirtschaftslage ihre Arbeit, den Ressourceneinsatz und die Wirkung von Business-Events stärker intern begründen müssen. Die anonyme Online-Befragung richtet sich an Event-Manager, die Business-Events planen, organisieren oder verantworten. Sie läuft ab sofort bis zum 30. August 2026 und nimmt laut Veranstalter rund zehn Minuten in Anspruch. Die Ergebnisse sollen im Oktober 2026 veröffentlicht werden.
„Mehr als gute Organisation“
Ausgangspunkt der neuen Studie sind die Erkenntnisse der Invitario-Eventstudie 2025. Diese hatte gezeigt, dass Veranstaltungen trotz wirtschaftlicher Herausforderungen weiterhin eine wichtige Rolle für Unternehmen spielen. Gleichzeitig werden Budgets und Mitteleinsatz vielerorts kritischer hinterfragt. Vor diesem Hintergrund untersucht die aktuelle Erhebung, wie Event-Verantwortliche unter veränderten Rahmenbedingungen Relevanz sichern und ihre Arbeit gegenüber internen Stakeholdern argumentieren.
„Wer Business-Events verantwortet, braucht heute mehr als gute Organisation. Event-Teams müssen hohe Erwartungen erfüllen, Ressourcen effizient einsetzen und Wirkung sichtbar machen“, erklärt Elisabeth Sonnleitner, Projektleiterin der Invitario-Eventstudie. „Die Invitario-Eventstudie liefert dafür fundierte Einblicke aus der Praxis. Sie hilft Event-Manager, die eigenen Erfahrungen besser einzuordnen und gegenüber internen Stakeholdern zu argumentieren.“
Mit der Teilnahme leisten Unternehmen zugleich einen Beitrag zu einem aktuellen Branchenbild. Laut Invitario liefert die Studie Einblicke in die Planung von Business-Events, den Einsatz von Budgets, die Nutzung von Künstlicher Intelligenz, die Erfolgsmessung sowie den Umgang mit aktuellen Herausforderungen. Die Ergebnisse sollen als Benchmark für die Branche dienen. Teilnehmer erhalten den Studienreport kostenlos und nehmen zudem an einer Verlosung von 50 Amazon-Gutscheinen im Wert von jeweils 25 € teil.
Unterschiedliche Strategien
Die Ergebnisse der Vorjahresstudie lieferten bereits Hinweise auf unterschiedliche Strategien im Umgang mit der wirtschaftlichen Situation. Bei zwei Dritteln der 172 befragten Event-Manager stagnierten die Eventbudgets. Aufgrund der Teuerung entsprach dies vielfach realen Kürzungen. Gleichzeitig verzeichnete die Studie bei Budgets einen Zuwachs von 43% und zwischen 0,5 und einer Million Euro gegenüber 2024. Laut Invitario deutet dies darauf hin, dass Unternehmen Business-Events unterschiedlich bewerten: Während einige Organisationen zurückhaltender planen, investieren andere gezielt in Veranstaltungen als strategisches Kommunikationsinstrument.
„Mit der Invitario-Eventstudie zeigen wir seit fünf Jahren in Folge, wie sich das Event-Management in Unternehmen entwickelt“, so Elisabeth Sonnleitner, Projektleiterin der Invitario-Eventstudie. „2026 untersuchen wir, ob Event-Teams stärker unter Druck stehen, welche Kennzahlen sie intern berichten und welche Unterstützung ihnen im Arbeitsalltag helfen würde.“
Das Studiendesign und die wissenschaftliche Auswertung erfolgen erneut in Zusammenarbeit mit Andreas Baierl vom Department of Statistics and Operations Research der Universität Wien.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für Oktober 2026 vorgesehen. (red)
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