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Es kommt  Bewegung rein © ÖBB/Andreas Scheiblecker

Neuerung Mit dem neuen railscreen-Fahrplan können alle Standorte nunmehr auf Tagesbasis gebucht werden.

© ÖBB/Andreas Scheiblecker

Neuerung Mit dem neuen railscreen-Fahrplan können alle Standorte nunmehr auf Tagesbasis gebucht werden.

Michael Fiala 02.09.2016

Es kommt Bewegung rein

Seit Anfang des Jahres ist Andreas Höglinger Geschäftsführer der ÖBB-Werbung. Digital-out-of-Home wurde flexibilisiert.

•• Von Michael Fiala

Anfang des Jahres hat Andreas Höglinger, zuvor Marketingchef der kika-Leiner-Gruppe, Geschäftsführung der ÖBB-Werbung übernommen. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in Marketing und Vertrieb verantwortet er seit etwas mehr als einem halben Jahr den Werbeauftritt der ÖBB und die Vermarktung der ÖBB-eigenen Außenwerbeflächen. „Die Marke ÖBB ist in den letzten Jahren höchst professionell geführt worden – Ziel ist es, diesen Weg durch effizientes Brand-und Kampagnenmanagement entsprechend den Zielen des Konzerns und des Markt­umfelds weiterzuentwickeln und zu adaptieren. Andererseits verfügen die ÖBB auch über hervorragende Werbeplätze und haben dadurch ein entsprechend starkes Vermarktungs-und Umsatzpotenzial“, hat er seine ersten Ziele damals umrissen.
Einen klaren Schwerpunkt setzt er im Ausbau des Digital Out of Home-Angebots bei den ÖBB. „In der Out of Home-Vermarktung werden wir unsere Vermarktungsstrategie ausbauen und die Direktvermarktung verstärken. Im B2B-Marketing zählt der direkte, persönliche Kontakt, und dementsprechend werden wir unser Verkaufsteam aufstocken. Auf Produktseite rücken wir unsere digitale Außenwerbung in den Vermarktungsfokus. Das ÖBB-eigene ‚railscreen‘-Netzwerk an digitalen Medien im Bahnhofsbereich wird sehr gut vom Markt angenommen; hier werden wir Ausbau und Verkauf weiter forcieren“, so der neue Geschäftsführer der ÖBB Werbung, Höglinger.

Out-of-Home neu aufgestellt
Das digitale Out-of-Home-Netzwerk wurde mit einem flexiblen Buchungsmodus und neuem Pricing-Modell neu aufgestellt. Der Relaunch umfasst alle railscreen classic- und railscreen mall-Screens an hochfrequenten Bahnhof-Standorten. Mit dem Systemwechsel komme man den Wünschen der werbetreibenden Wirtschaft nach noch flexibler terminierten Kampagnenläufen entgegen und schaffe gleichzeitig Transparenz bei der Preisgestaltung – weg vom Fixpreis pro Standort mit gewichteter Verrechnung, hin zu einem einheitlichen Tausenderkontaktpreis, wie es auf medianet-Anfrage aus dem Unternehmen heißt.
Mit dem neuen railscreen-Fahrplan können alle Standorte nunmehr auf Tagesbasis gebucht werden. Laut ÖBB Werbung habe man mit dem Effizienz-Update und dem neuen Werbetakt in einem immer schneller drehenden Markt weiter sehr gute Karten – und ein vielversprechendes Angebot für alle Player. ÖBB Werbung-Geschäftsführer Andreas Höglinger zum Strategieauftakt: „Tägliche Buchbarkeit ermöglicht es unseren Kunden, Werbebotschaften zeit- und ortsgenau auszuspielen. Will ich nur die Pendler im Raum Salzburg erreichen, ist das genauso möglich, wie kurzfristige Aktionen durchzuführen – die Botschaft also nur am Aktionstag selbst auszuspielen.”

Neues Preismodell
Parallel dazu wurde auch das railscreen-Preismanagement neu austariert. Standortbezogene Preistabellen sind nunmehr Geschichte; das Unternehmen stellt die Verrechnung, bundesweit einheitlich, auf einen Tausend-Kontakt-Preis (TKP) um (auf 3,25 € für railscreen classic bzw. 1,63 € für railscreen mall). Herausgekommen ist für Verkaufsleiter Jochen Kaiblinger eine „einfachere und nachvollziehbarere Kostenkalkulation”, die auch lokal agierende Unternehmen verstärkt ins Boot holen soll. Ein weiteres Goodie: Handling und Einspielungen sind und bleiben kostenlos.

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