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EY als frauenfreundliches Unternehmen ausgezeichnet © Martina Siebenhandl

v.r.n.l.: Bundesministerinnen Susanne Raab und Margarete Schramböck, Ingrid Rattinger, Gunther Reimoser.

© Martina Siebenhandl

v.r.n.l.: Bundesministerinnen Susanne Raab und Margarete Schramböck, Ingrid Rattinger, Gunther Reimoser.

Redaktion 18.02.2021

EY als frauenfreundliches Unternehmen ausgezeichnet

EY Österreich wurde gleich bei der ersten Verleihung für seine Initiativen für Chancengerechtigkeit, Gleichstellung und Fairness mit dem „Equal Pay und Qualität“-Siegel ausgezeichnet.

WIEN. Für EY steht das Thema Gleichstellung und Frauenförderung schon seit Jahren ganz oben auf der Agenda. So setzt EY in Österreich seit vielen Jahren intern mehrere Programme und Initiativen um, mit denen Diversität, Gleichstellung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefördert werden. Für dieses Engagement hat EY das Gütesiegel equalitA auf Grundlage von Bewertungskriterien wie Gehaltsentscheidungen, Personalentwicklung, Auszeiten- und Karenzmanagement, Sprache und Unternehmenskultur, strukturelle Verankerung von Frauenförderung oder Maßnahmen gegen Diskriminierung bekommen. Weitere Informationen zum Gütesiegel equalitA gibt es unter diesem Link.

„Frauenförderung ist mir als Wirtschaftsministerin ein besonderes Anliegen. Dazu gehört auch, dass wir nicht auf das Potenzial von 50 Prozent unserer Bevölkerung verzichten. Daher zeichnen wir mit unserem Equal-Pay-Gütesiegel ‚equalitA‘ Unternehmen aus, die Frauen innerbetrieblich fördern, für Geschlechtergerechtigkeit sorgen, Frauenkarrieren sichtbar machen und damit sowohl im eigenen Unternehmen als auch darüber hinaus die berufliche Gleichstellung beider Geschlechter unterstützen“, so Bundesministerin Margarete Schramböck.

EY Österreich: 44 Prozent Frauen in Führungspositionen
In puncto diverser Belegschaftsstruktur hat sich EY quer über alle Unternehmensbereiche und -ebenen in den vergangenen Jahren dem Ziel der Parität bereits sehr stark angenähert. Auf Management-Ebene liegt der Anteil von Frauen (Stichtag 1. Jänner 2021) bei 43,73%. Der Frauenanteil in der gesamten Belegschaft von EY Österreich liegt bei 56,21%. EY möchte den Frauenanteil auf Führungsebene weiter systematisch vergrößern und baut dabei auf Programme, die teilweise bereits seit mehreren Jahren schon bei der Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ansetzen.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort als frauenfreundliches Unternehmen, denn Diversität und Frauenförderung sind stark in der DNA unserer Organisation verankert. Dieses Gütesiegel bestätigt die Wirkung unserer Maßnahmen und ist eine tolle Motivation für die letzten fehlenden Meter bis zu einem ausgewogenen Gender-Verhältnis in unserer Führungsebene“, so Gunther Reimoser, Country Managing Partner bei EY Österreich.

Initiativen für Gleichstellung: Mentoringprogramm und Frauennetzwerk
Um gezielt die Karrieren von Frauen zu fördern, die Gleichstellung voranzutreiben und auch Impulse für die öffentliche Diskussion zu geben, hat EY unter dem Titel „Women. Fast Forward“ vor sechs Jahren in Österreich eine umfassende Initiative ins Leben gerufen. Innerhalb der Organisation unterstützen Weiterbildungsangebote wie zum Beispiel das Elevator und Navigator Training weibliche Nachwuchsführungskräfte bei den individuellen Herausforderungen auf ihrem gewünschten Karrierepfad und geben Raum zum internen Austausch mit EY-Kolleginnen.

„Ein wichtiger Schlüssel neben der gezielten Talente-Förderung ist insbesondere auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dieses Thema haben wir uns schon vor vielen Jahren ganz oben auf die Agenda geschrieben. Seit 2015 haben wir z.B. die Zertifizierung berufundfamilie, die wir jährlich rezertifizieren. Flexibles Arbeiten sowie ein offener und wertschätzender Zugang sind zentrale Werte für EY Österreich“, kommentiert Ingrid Rattinger, Managing Partner Talent bei EY Österreich.

Mit unserem externen Frauennetzwerk sowie dem „Rising Stars“-Netzwerk für angehende weibliche Führungskräfte fördert EY den Austausch zwischen Frauen in Führungspositionen und gibt mit Studien wie dem zwei Mal jährlich veröffentlichten „EY Mixed Leadership Barometer Österreich“ immer wieder Impulse und Grundlagen für die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Gleichstellung und Fairness. Mit Entrepreneurial Winning Women unterstützt EY weltweit Unternehmerinnen im Rahmen eines Mentoring-Programms.

Helen Pelzmann, Partnerin bei EY Law – Pelzmann Gall Größ Rechtsanwälte GmbH und Verantwortliche für die EY-Initiative „Women. Fast forward“ in Österreich: „Die Einführung des equalitA-Gütesiegels seitens des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unterstreicht die steigende Wichtigkeit von Chancengleichheit und Gleichstellung in unserer Gesellschaft. Wir freuen uns sehr, dieses Gütesiegel gleich bei der ersten Verleihung zu bekommen und zu sehen, dass unsere internen und externen Initiativen Früchte tragen und auch extern anerkannt werden. Diversität in jeder Dimension ist aus unserer Sicht essenziell: Unterschiedliche Sichtweisen, Ideen und Fähigkeiten führen oft zu neuen Lösungen, damit zu mehr Innovationskraft und sind so ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg.“ (red)

 

 

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