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Focus Analyse: Der Rückgang der Werbekonjunktur geht im neuen Jahr weiter © Focus
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Redaktion 01.03.2023

Focus Analyse: Der Rückgang der Werbekonjunktur geht im neuen Jahr weiter

Above-the-Line Aktivitäten setzte sich mit einem Minus von 5,8% im Jänner fort und bleibt im Trend der Vormonate. Fast alle Mediengattungen liegen im Minus.

WIEN. Die angespannte Weltlage drückt zunehmend den österreichischen Werbemarkt. Der Rückgang der Above-the-Line Aktivitäten setzte sich mit einem Minus von 5,8% im Jänner fort und bleibt im Trend der Vormonate. Fast alle Mediengattungen liegen im Minus. Die Werbeaktivitäten im TV bilanzieren im Bereich von -12%.

Eine Ausnahme stellt im Jänner der Werbeträger Radio dar, welcher aufgrund der Privatsender ein leichtes Plus verzeichnen kann. TV ORF muss ein Minus von 18,5 % hinnehmen, bei Illustrierten und Magazinen ist ein Minus von 15 % zu verzeichnen. Den höchsten Verlust ist beim Werbeträger Billboard registriert worden, satte 19,4 % Minus im Vergleich zum Vorjahr. Aber auch beim Privat TV und Direct Marketing gibt es Verluste von 8,6 % bzw. 8,7 %.

Auch die Onlinespendings zeigen eine rückläufige Tendenz auf mit einem Minus von fast 6%. Im Printbereich konnten sich die Regionalen Wochenzeitungen mit einem Plus von fast 11% zum Vorjahreszeitraum dem Negativtrend widersetzen.

Werbeentwicklung nach Firmen
Unter den Top Zehn Werbepushern befinden sich Peek & Cloppenburg, XXL Sports & Outdoor, FPÖ, Bundesministerium für Umwelt und Energie, ProSiebenSat1 Puls4, TUI, ÖVP, Amt der Niederösterreichischen Landesregierung und Kelly.

Die Top Zehn Werbebremser sind: Gebro, Ferrero, NÖM, Angelina Pharma, Fiat, PID der Stadt Wien, Lidl, Iglo, Bayer und Hofer. (red)

 

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