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Frequenzrückgang bleibt unter den Befürchtungen © Megaboard

Die Auswertung von ausgewählten Zählstellen heimischer Ballungsräume seitens der Asfinag ist für werbetreibende Unternehmen eine wichtige Kennzahl.

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Die Auswertung von ausgewählten Zählstellen heimischer Ballungsräume seitens der Asfinag ist für werbetreibende Unternehmen eine wichtige Kennzahl.

Redaktion 03.12.2021

Frequenzrückgang bleibt unter den Befürchtungen

Beim ersten „harten” Lockdown Mitte März 2020 lag der Rückgang beim Individualverkehr in den Ballungsräumen bei 57%; derzeit sind es nur 20%.

WIEN. Man sieht sie überall – Megaflächen mit riesigen Werbeplakaten entlang hoch frequentierter Verkehrsrouten. Doch wie weit geht die Frequenz in Zeiten von Corona und vor allem der Lockdowns zurück? Die Verkehrsanalyse der Asfinag zur abgelaufenen ersten Woche des vierten Lockdowns ergibt hier ein differenziertes Bild.

Die Auswertung von ausgewählten Zählstellen heimischer Ballungsräume ist insbesondere für den Berufs- und Pendlerverkehr repräsentativ. Sie zeigt für Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck einen durchschnittlichen Rückgang von ca. 20% beim Pkw-Verkehr im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2019.
Das Delta, verglichen mit dem Vorjahr zur selben Zeit, ist jedoch gering; 2020 betrug das Minus rund 30%.

Schulen blieben offen

Die Gründe für den geringeren Verkehrsrückgang können in den derzeit geltenden Rahmenbedingungen liegen, wie unter anderem an den offenen Schulen. Zum Vergleich: Beim ersten „harten” Lockdown Mitte März lag der Rückgang beim Individualverkehr in den Ballungsräumen bei 57%.

Die Analyse des Schwerverkehrs zeigt ein anderes Bild. Die bundesweite Fahrleistung zeigt in der abgelaufenen Woche mit rund zehn Prozent sogar ein Plus gegenüber 2019. (red)

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