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Global modernste ­Zeitungsdruckerei © Jürgen Fuchs

Sehr viel neuer Druck Die neue Druckmaschine in der Druck Styria in Graz-Messendorf.

© Jürgen Fuchs

Sehr viel neuer Druck Die neue Druckmaschine in der Druck Styria in Graz-Messendorf.

Redaktion 15.03.2019

Global modernste ­Zeitungsdruckerei

Rund 30 Mio. Euro für Industrie 4.0 und für die Zukunft des Zeitungsdrucks.

GRAZ. Die Styria Media Group hat in ihre Druckerei-Standorte in Graz-Messendorf, St. Veit/Glan und auch Zagreb mit rund 220 Mitarbeitern investiert und dies am 27. Februar mit Hunderten Gästen in der „Druck Styria” in Messendorf gefeiert.

Die weltweit modernsten Zeitungsdruck- und Versandraumanlagen wurden von Manroland und ferag eingebracht, Lieferanten der Maschine und der Logistik und langjährige Partner des internationalen Medien­konzerns.

Dem Markt gefällt’s

„Die Projektphase verlief reibungslos, wir haben mehr als ein Jahr kontinuierlich in Richtung Industrie 4.0 und Automatisierung gearbeitet”, meint Alexander Marko, Geschäftsführer der Styria Print Group.

Vollautomatisches Papier- und Plattenhandling sowie auto­matische Farb- und Feuchtmittelsteuerung zeichnen die neue Maschine in Messendorf aus, gleichzeitig wurden die Versandraumanlagen komplett erneuert. „Der Markt reagiert bereits auf unser erweitertes, modernisiertes Angebot”, registriert Co-Geschäftsführer Christian Wilms ein „sehr gutes erstes Quartal und neue Aufträge im Zeitungs- und Werbebereich”.

Das „gelernte Medium” Print

Die Styria Media Group erreicht mit ihren eigenen Medien allein im Süden Österreichs rund eine Mio. Leser täglich. „Print ist ein gelerntes Medium und für die Werbewirtschaft aufgrund der hohen Glaubwürdigkeit und des hohen Wirkungsgrads noch lange unverzichtbar”, sagt Marko. „Der Wettbewerb mit digitalen Plattformen spornt uns weiter an – wir glauben an Print, der Erfolg gibt uns recht.”

„Print ist spürbar echt”, fasst es Wilms in vier Worten zusammen. „Das wird uns gerade in Zeiten der digitalen Transformation und Fake News noch stärker bewusst. Die Medienwelt ist im Wandel, sie darf und muss sich aber auch ihrer Wurzeln besinnen und beides sinnvoll miteinander verknüpfen. Nur so kann etwas Großartiges, etwas Neues entstehen.” Jetzt auch verstärkt in optische Qualität und Aufwertung zu investieren, sei ein logischer Schritt; es zähle zu den Aufgaben eines verantwortungsbewussten Medienunternehmens, auf verlässlichen, gut recherchierten Content ebenso wie auf ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild zu achten. „Das ist uns mit dieser Investition vollends gelungen.” (pj)

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