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"Goldene Nica" im U19-Wettbewerb für "Die Graphische" © AEF

Das U19-Gewinnerteam „re-wire“ mit der Goldenen Nica bei der Preisverleihung.

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Das U19-Gewinnerteam „re-wire“ mit der Goldenen Nica bei der Preisverleihung.

Redaktion 13.10.2021

"Goldene Nica" im U19-Wettbewerb für "Die Graphische"

Schüler und Schülerinnen der Abteilung Multimedia höchst erfolgreich.

WIEN. Es ist schon zur angenehmen Gewohnheit geworden, dass die jeweilige 4. Höhere aus der Abteilung MultiMedia der Graphischen jedes Jahr bei den U19-Wettbewerben des Ars Electronica Festivals teilnimmt. Zumindest eine Gruppe aus dieser Klasse wurde fast jedes Jahr mit einer Anerkennung bzw. einem Sonderpreis ausgezeichnet, was uns alle natürlich auch immer sehr gefreut hat.
In diesem Jahr kam es allerdings doch etwas anders!

Die Studierenden aus der 4. Höheren reichten auch diesmal ihre Arbeiten beim U19-Wettbewerb des Ars Electronica Festivals ein. Und gleich drei davon waren unter den Gewinnern. Es gab allerdings nicht nur eine Anerkennung und eine Auszeichnung, sondern nun endlich auch die langersehnte Goldene Nica im U19-Wettbewerb.

Ein Dreifach-Erfolg sozusagen und noch dazu aus einer einzigen Klasse, den es in dieser dichten Form noch niemals zuvor an der Graphischen gegeben hat.

Eine Anerkennung für ihr Projekt „The Click“ bekamen Julia Scheiwein, Zara Dineva, Anna Zoglauer, Caroline Bär. Mit ihrem kurzen Animationsfilm versuchen sie die Mutter-Kind- Rolle der Zukunft ironisch zu hinterfragen. Isa Mutevelic, Simon Effenberger, David Stummer erhielten für ihr Projekt „Incert“ einen Sonderpreis. Hierbei handelt es sich um ein visuell eindringlich aufbereitetes, gesellschaftskritisches Video, zu dem Isa die Idee dazu hatte und diese gemeinsam mit David und Simon perfekt umsetzte.

Die Goldenen Nica für ihr Projekt „re-wire“ bekamen Max-Jakob Beer, Felix Senk und Emil Steixler. Aus Elektroschrott und gebrauchten Panelen bauten die drei Tüftler eine Musikskulptur, mit der man auch als Laie durchaus Musik produzieren kann. Mit dieser Idee zu sinnvoll nachhaltigem Gebrauch von bereits verwendeten elektronischen Bauteilen überzeugten die drei letztendlich die Jury für den großen Hauptpreis, die Goldene Nica.

Bei der Preisverleihung am Freitag, 10. September 2021 im Innenhof des Schlosses Auhof am JKU Campus erwähnte Gerfried Stocker, Mitbegründer des Ars Electronica Festivals, schmunzelnd, dass die Graphische wohl mit einer geballten Ladung an überzeugender Kreativität ins Rennen gegangen ist und diese Preise somit für sich reklamieren konnte.

Auch das Betreuungsteam freut sich über diese überzeugenden kreativen Auftritte unserer Wettbewerbsgruppen, die sich gegen eine große europäische Konkurrenz behaupten konnten, gratuliert ihnen zu ihren Auszeichnungen und wünscht ihnen das Beste für ihre kreative Zukunft. (red)

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