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Horst-Knapp-Preis für "Standard"-Journalist Eric Frey BE/Ilse Scheibein aus dem BElog

Eric Frey

BE/Ilse Scheibein aus dem BElog

Eric Frey

Redaktion 24.05.2016

Horst-Knapp-Preis für "Standard"-Journalist Eric Frey

Gestiftet wird der Preis von der UniCredit Bank Austria für Leistungen im Finanz- und Wirtschaftsjournalismus.

WIEN. Der von der UniCredit Bank Austria heuer bereits zum 20. Mal gestiftete Horst-Knapp-Preis für Wirtschaftsjournalisten ist für das Jahr 2015 dem "Standard"-Redakteur Eric Frey verliehen worden. Der seit 1996 jährlich gestiftete, mit 6.000 Euro dotierte Preis für herausragende publizistische Leistungen im Finanz- und Wirtschaftsjournalismus wurde am Montagabend dem 1963 in Wien Geborenen überreicht.

 Für den Jury-Vorsitzender, Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny, zeichnet sich der Politologe Frey "als kompetenter und seriöser Journalist" aus, der im heimischen Wirtschaftsjournalismus "eine große und wesentliche Rolle spielt". Frey gehe über den Tagesjournalismus hinaus und schildere die großen Zusammenhänge. Er vermittle Rationalität, bekämpfe damit Ängste und Verschwörungstheorien und leiste einen wichtigen Beitrag für künftige Generationen.

Bank-Austria-Chef Robert Zadrazil betonte, die Menschen würden Orientierung suchen und seien auf die Analyse schwer durchschaubarer Entscheidungsprozesse in Politik und Wirtschaft durch Experten angewiesen: "Tiefer gehende Einblicke in die Interessenslagen und Entscheidungswege sind für interessierte Leser das Salz in der Suppe."

Die bisherigen Preisträger: Reinhard Göweil und Waltraud Langer (1996), Georg Wailand (1997) und Regina Forster (Förderpreis 1997), Michael Hann (1998), Liselotte Palme (1999), Andreas Schnauder (2000), Walter Sonnleitner (2001), Margarete Freisinger (2002), Richard Wiens (2003), Christine Domforth (2004), Michael Csoklich und Eva Pfisterer (2005), Renate Graber (2006), Helmut Gansterer (2007), Michael Nikbakhsh (2008), Luise Ungerboeck und Franz Schellhorn (2009), Michael Bachner (2010), Dietmar Mascher (2011), Volker Obermayr (2012), Hanna Kordik (2013) sowie Christoph Varga (2014). (APA)

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Ihr Kommentar zum Thema (1)

  • tommyhu – Mittwoch, 25. Mai 2016, 09:04
    Sehr beeindruckend. Die Beweggründe der Jury kenne ich nicht. Bin einfach nur sprachlos. Herr Frey hat in einer Fernsehdiskussionsrunde - siehe: https://www.youtube.com/watch?v=boD0T2ioq9c - behauptet, die USA hätten kein Interesse an der Ukraine. Das alles wäre absurd. Wenn die USA kein Interesse an der Ukraine hätten, warum investierten eben diese mehrere Milliarden USD (Eigenangabe von Frau Nuland - Stellvertreterin des US-Aussenministers - bekannt u.a. für "Fuck the EU") in einen Regime Change in der Ukraine - welcher dann ja auch auf kriegerische Art und Weise stattgefunden hat. Warum wird eine Amerikanerin (Natalie Jaresko - Mitarbeiterin des US-Aussenministeriums und der US-Botschaft in der Ukraine - in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zur Ukrainerin eingebürgert) als Finanzministerin in der Ukraine ernannt? siehe http://www.welt.de/politik/ausland/article134991182/Drei-Auslaender-regieren-jetzt-in-Kiew-mit.html Sie schreiben, Herr Frey wäre politisch versiert. Sind Sie sich da ganz sicher? Ich bin es nicht.