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Neues Zentrum für private Medienausbildung in der Wiener City eröffnet © Peter Draxl
© Peter Draxl

Redaktion 17.09.2018

Neues Zentrum für private Medienausbildung in der Wiener City eröffnet

SAE Institute bezog "Flagship Campus" - neue Studiengänge, Co-Working-Spaces und Klassenzimmer mit Bezirksnamen.

WIEN. Die Wiener City beherbergt ab sofort ein neues Zentrum für private Medienausbildung: Das international präsente SAE Institute hat seinen Standort von der Linken Wienzeile in die Hohenstaufengasse 6 - unweit von Hauptuni und Juridicum - verlegt und dort ihren "Flagship Campus" bezogen. Dort können 800 Studenten von Musikstudiotechnik bis Games-Gestaltung Theorie und Praxis erlernen.

"Die Linke Wienzeile, wo wir 18 Jahre lang waren, ist unseren Ansprüchen nicht mehr gerecht geworden", begründete Chris Müller, SAE-Verantwortlicher für Deutschland, Österreich und die Schweiz, am Freitag bei der Eröffnung den Umzug in das siebenstöckige Gebäude. Der neue, 2.900 Quadratmeter fassende Standort trage den Änderungen des Unterrichtskonzepts und den technologischen Fortschritten Rechnung. Neue Studiengänge wie Music Business, Ausflüge in Richtung Virtual Reality und fächerübergreifende Kulturprojekte mit "internationalen Stargästen" wurden angekündigt.

Campus-Manager Christian Ruff erklärte, mit dem neuen Konzept gehe der Fokus etwas weg von der Technik und hin zu mehr Netzwerken und Verzahnung von Ausbildungs- und Berufsstätte. Um das zu ermöglichen, befindet sich in den SAE-Räumlichkeiten nun ein Co-Working-Areal.

Das SAE Institute wurde 1976 gegründet und ist laut eigenen Angaben weltgrößter privater Anbieter für Studiengänge sowie Aus-und Weiterbildung in den Bereichen Audio, Film, Spieleentwicklung, Animation oder Web-Development. Derzeit gibt es 54 Standorte in 26 Ländern. In Wien ist man seit 1987 vertreten - anfangs in Margareten und zuletzt an der Linken Wienzeile in Mariahilf. Am neuen Campus sind die insgesamt sieben Studios österreichischen Künstlern, von Mozart über Falco bis Bilderbuch, gewidmet. Die Klassenzimmer sind nach den Bezirken Favoriten, Simmering, Ottakring und Donaustadt benannt. Damit wolle man sich vor der Bundeshauptstadt verneigen, hieß es. Bildungsdirektor Heinrich Himmer, ebenfalls am Podium, zeigte sich angetan. (APA)

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