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profil-Umfrage: Misstrauen in Regierung steigt © APA/Roland Schlager
© APA/Roland Schlager

Redaktion 19.07.2022

profil-Umfrage: Misstrauen in Regierung steigt

Mehrheit für Neuwahlen; Unzufriedenheit herrscht mit Türkis-Grün unter anderem auch beim Thema Umgang mit der Energiekrise.

WIEN. Die aktuelle profil-Monatsumfrage zeigt, dass die Regierungsparteien weniger als ein Drittel der Bevölkerung hinter sich haben: In der Sonntagsfrage baut die SPÖ ihren Vorsprung aus und liegt mit 29% (+2 im Vergleich zum Juni) vor der ÖVP mit 22% (+/-0) sowie der FPÖ mit 21% (+1). Dahinter folgen die NEOS mit 11% (+1) und die Grünen mit 10% (-2). Die Impfgegner-Partei MFG kommt nur mehr auf 4% (-2).

In der fiktiven Kanzlerfrage hält ÖVP-Amtsinhaber Karl Nehammer bei 18% (+/-0), gefolgt von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, sie verliert an Zuspruch und liegt bei 16% (-2) und FPÖ-Obmann Herbert Kickl mit 13% (-1). NEOS-Frontfrau Beate Meinl-Reisinger und Grünen-Chef Werner Kogler kommen auf jeweils 6%.

Die Umfrage, die vom Meinungsforschungsinstitut Unique Research für das aktuelle Nachrichtenmagazin profil durchgeführt wurde, verdeutlicht die Wechselstimmung: Immer wieder erhob Unique Research in den vergangenen acht Monaten, wie die Bevölkerung zu Neuwahlen steht – erstmals ist nun eine relative Mehrheit von 46% dafür, 40% sind dagegen.

72% der Österreicher sind laut dieser Umfrage der Meinung, dass die Regierung nicht genug tut, um Österreich auf die steigenden Energiepreise und eine mögliche Gasknappheit vorzubereiten. Nur 20% halten die Initiativen von Türkis-Grün für ausreichend. (red)

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