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Spezial-Kommunikation macht sich bezahlt © Reza Sarkari/Conquest
© Reza Sarkari/Conquest

Redaktion 22.01.2021

Spezial-Kommunikation macht sich bezahlt

Conquest-Geschäftsführer Klaus Lindinger über seine Arbeit für weltmarktführende Industrieunternehmen.

WIEN. Wer im Indus­triesektor nach professioneller B2B-Kommunikation sucht, wird bei der Full Service-Werbeagentur Conquest auf jeden Fall fündig. Im Kundenportfolio der Agentur aus Leonding in Oberösterreich finden sich große Namen: Case IH, voestalpine, Engel und viele weitere setzen auf die Expertise der „Eroberer”. Klaus Lindinger, Geschäftsführer des 1973 gegründeten Unternehmens, weiß aber auch, dass diese besondere Rolle im Bereich der technischen Industrie und der Schwerindustrie nicht von ungefähr kommt. Im Interview mit medianet erklärt er: „Wir haben in den vergangenen Jahren einen starken Fokus auf diese Positionierung gelegt und uns hier strategisch spezialisiert. Unsere internen Strukturen und unser Know-how sind gezielt auf technische B2B-Kunden ausgelegt.” Gelungen ist das durch einen Fokus auf spezialisiertes Personal: Die Account-Managerinnen wurden aus technischen Industrieunternehmen rekrutiert, eigene Produktexperten sorgen für hohes technisches Verständnis.

Eine zusätzliche Besonderheit von Conquest ist ein internes Team für 3D-Rendering und Animation mit der nötigen Übersetzungskompetenz für komplexe, technische Abläufe, die besonders bei Maschinen und Anlagen zum Tragen kommt. Das Resultat dieser Schritte hat sich aus heutiger Sicht bezahlt gemacht: Trotz der Covid-19-Pandemie konnten im vergangenen Jahr mit dem Automatisierungskonzern Kuka und dem Brandschutztechnik-Hersteller Magirus zwei internationale Kunden dazugewonnen werden.

Kernkompetenz: 3D-Design

Bereits seit mehreren Jahren arbeitet Conquest in der Produktkommunikation mit 3D-Modellen, die von eigenen Inhouse-Experten mit hohem technischen Grundverständnis erstellt werden. „Viele Produkte unserer Kunden sind sehr groß und daher nicht oder nur schwer zu transportieren und zudem technisch meist sehr komplex. 3D-Renderings stellen in solchen Fällen eine kostengünstige Alternative dar, die auch optisch überzeugen kann.” Die auf den Daten der technischen Konstruktionen beruhenden 3D-Modelle werden für den Einsatz in fotorealistischen Darstellungen reduziert, texturiert und in reales Bildmaterial von realistischen Hintergründen eingesetzt.

So entstehen Bilder, die von realer Fotografie nicht mehr zu unterscheiden sind, aber aufgrund ihres virtuellen Aufbaus noch viel mehr Möglichkeiten bieten. Conquest hat sich auch mit seinen 3D-Animationen, die komplexe Zusammenhänge einfach veranschaulichen können, bereits international einen Namen gemacht.

Virtuelle Events, die Zukunft

Gemeinsam mit der renommierten Linzer Eventagentur Attention wurde für den virtuellen Event-Bereich die Marke „Connect3D” aus der Taufe gehoben. Dahinter steht ein einzigartiger Verbund aus Kommunikation, Event-Know-how und Technologie, der eine optimale Unterstützung und Begleitung bei virtuellen Veranstaltungen ermöglicht. „Bei digitalen Events kann man gar nicht groß genug denken”, meint Lindinger. „Alles ist möglich – Messen, Schulungen oder Produktpräsentationen und vieles mehr. Solche Veranstaltungen im virtuellen Raum sind wichtige Kontaktpunkte zu den Kunden, die im Vergleich zu realen Events mit einem geringeren Budget auskommen und dennoch große Wirkung bei der Leadgenerierung erzielen können.”

Positiver Ausblick

Conquest ist für die aktuelle Situation bestens aufgestellt und gut vorbereitet. Klaus Lindinger sieht in den zukünftigen Herausforderungen großes Potenzial: „Die Wirtschaft erholt sich und lernt mit Corona umzugehen. Digitale Tools werden noch stärker genutzt und verändern die Kommunikationslandschaft, was uns durch unsere Spezialisierung auf 3D-Design und virtuelle Events viele Chancen bietet. Vernetzt zu denken, ist und bleibt der Schlüssel zum Erfolg.” (gs)

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