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TEDxVienna 2018: Simplexity © Fruzsina Jelen

TEDxVienna im Gartenbaukino.

© Fruzsina Jelen

TEDxVienna im Gartenbaukino.

Redaktion 17.04.2018

TEDxVienna 2018: Simplexity

Am 16. April fand ein Live-Broadcast aus Vancouver im Gartenbaukino statt.

WIEN/VANCOUVER. Vergangenen Samstag fand im Wiener Gartenbaukino ein Live-Broadcast der TED-Konferenz aus Vancouver statt. Die rund 500 Besucher des Kinos durften die beiden Sessions "Nerdish Delight" und "Wow. Just wow." miterleben. Angekündigt wurde an diesem Tag auch das Motto der diesjährigen TEDxVienna-Konferenz, die am 20. Oktober stattfinden wird.

TED möchte Ideen in die Welt hinaustragen, und genau das geschah auch an diesem Tag. So sprach Dina Katabi über "Wireless Signals", die Bewegungen, Atmung und andere Körperfunktionen von Patienten mit chronischen Erkrankungen kontrolliert und somit für deren Schutz sorgen kann. Ganz abseits von sinnvollen Erfindungen sind die Roboter von Simone Giertz; die "Queen of Shitty Robots" sorgte für einige Lacher mit ihren selbstgebastelten technischen Gadgets wie beispielsweise dem Zahnbürsten-Helm (hier geht es zu ihrem YouTube-Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UC3KEoMzNz8eYnwBC34RaKCQ).

Der Computer-Experte Supasorn Suwajanakorn entwickelt seit vielen Jahren digitale Avatare - mithilfe von Bildern und Videos werden 3D-Modelle konstruiert, die sich kaum von realen Personen unterscheiden. Dies bewies Suwajanakorn mit einem Obama-Avatar. Eine eher fragwürdige Erfindung - denn wie soll man noch herausfinden, ob ein Video real ist oder nicht? Und man möchte eigentlich gar nicht wissen, wie diese 3D-Konstruktionen missbraucht werden könnten. Doch aus der Erkenntnis über diese entwickelte der Google-Ingenieur ein Tool, welches Fake-Videos entlarvt: die „reality-defender-app“.

Unter dem Titel "Wow. Just wow." wurden Themen wie Organtransplantation angesprochen. So wird als ein Meilenstein in der Medizin die Möglichkeit gesehen, tierische Organe in Menschen einzusetzen. Für ein weiteres Highlight sorgte die analytische Chemikerin Simona Francese; sie zeigte, wie Forensiker und Bioanalytiker heute Schwerkriminelle ausfindig machen können, auch wenn ihre Fingerabdrücke vorerst kaum Informationen liefern. Dabei werden mehrere Arten von Molekülen auf der Haut analysiert, und über Spuren von Drogen, Medikamenten, Schweiß und Ähnlichem können Personen identifiziert werden.

Die TEDxVienna-Hauptkonferenz unter dem Motto „Simplexity“ wird heuer am 20. Oktober im Wiener Volkstheater stattfinden; neben 20 nationalen und internationalen Sprechern wird ein ausgiebiges Rahmenprogramm auf die Besucher warten.   

Der Ticketverkauf für den ganztägigen Event hat bereits begonnen, die Eintrittskarten können auf http://www.tedxvienna.at/simplexity/ online gekauft werden.

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