MARKETING & MEDIA
Traditioneller Festspielempfang des ORF-Generaldirektors zum Auftakt der Salzburger Festspiele © ORF

Christoph Takacs (Landesdirektor ORF Salzburg), ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz und ORF III Geschäftsführer Peter Schöber.

© ORF

Christoph Takacs (Landesdirektor ORF Salzburg), ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz und ORF III Geschäftsführer Peter Schöber.

Redaktion 29.07.2019

Traditioneller Festspielempfang des ORF-Generaldirektors zum Auftakt der Salzburger Festspiele

Nächste Live-Übertragungen: u. a. „kulturMontag“-Spezial, Offenbachs „Orphée aux enfers“.

WIEN. Die 99. Salzburger Festspiele wurden am 27.7 mit dem offiziellen Festakt in der Felsenreitschule feierlich eröffnet. Gestern, am Sonntag, dem 28. Juli 2019, folgte mit einem Empfang im Großen Festspielhaus auf Einladung von Generaldirektor Alexander Wrabetz der traditionelle ORF-Auftaktevent zum jährlichen Kulturereignis in der Mozartstadt, das vom Österreichischen Rundfunk auch heuer wieder mit einem opulenten Programmschwerpunkt medial begleitet wird. Auf die ersten beiden Live-Übertragungen – die Eröffnung sowie die Premiere von Mozarts „Idomeneo“ – folgen zahlreiche weitere Opern und Konzerte wie u.a. Offenbachs Opéra bouffon „Orphée aux enfers“ (live in ORF 2 am 17. August) oder das Verdi-Requiem unter Riccardo Muti (live in Ö1 am 15. August) beides dargeboten von den Wiener Philharmonikern, außerdem ausführliche Berichterstattung und ein umfangreiches Rahmen- bzw. Begleitprogramm – insgesamt mehr als 100 Stunden in TV und Radio.  

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „ORF bietet freien Zugang zu den wichtigsten Produktionen der Saison“
„Die Salzburger Festspiele sind auch in diesem Jahr der absolute Höhepunkt im reichhaltigen ORF-Kultursommer, der dem berühmtesten aller Klassikfestivals mehr als 100 Programmstunden in TV und Radio widmet“, sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „Mit Live-Übertragungen wie der Eröffnungsoper ‚Idomeneo‘ des Dreamteams Peter Sellars und Teodor Currentzis oder – passend zum Offenbach-Jahr – der komischen Oper ‚Orphée aux enfers‘, aber auch zahlreichen hochkarätigen Konzerten, Dokumentationen, Kulturmagazinen oder Künstlergesprächen bietet der ORF allen Österreicherinnen und Österreichern freien Zugang zu den wichtigsten Produktionen der Saison. Vielseitige, umfangreiche Kulturvermittlung ist eine Kernaufgabe des ORF, die in dieser Dichte und Qualität nur ein vitaler öffentlich-rechtlicher Rundfunk erfüllen kann. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dieses erstklassige Kulturereignis im ORF erlebbar machen, vor allem unseren Partnern Salzburger Festspiele und Unitel. Schon jetzt freuen wir uns auf das Jubiläumsjahr 2020, in dem die ORF-Kulturflotte einmal mehr all ihre Stärken unter Beweis stellen wird“, so Wrabetz.

Rund 100 geladene Gäste aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft ließen sich im Rahmen des von ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl moderierten Empfangs auf die Festspielsaison im ORF einstimmen. Neben Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler in Begleitung ihres Direktoriums, Intendant Markus Hinterhäuser und Kaufmännischer Direktor Lukas Crepaz, nahmen u. a. teil: Kultur- und Europaminister Alexander Schallenberg, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Nationalratsabgeordnete und Kultursprecherin Maria Großbauer mit Ehemann und Wiener Philharmoniker Andreas Großbauer, Alexander Steinberger, Vizevorstand der Wiener Philharmoniker, Opernstar René Pape (heuer in „Simon Boccanegra“ zu erleben), Jürgen Meindl, Sektionschef Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt sowie Kuratoriumsmitglied, weiters Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum und Kuratoriumsmitglied, Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, ebenfalls Kuratoriumsmitglied, außerdem der Vorstand der Freunde der Salzburger Festspiele Siegbert Stronegger, Vereinigte Bühnen Wien-Geschäftsführer Franz Patay, der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung Peter Koren, der Generaldirektor der Bundeswettbewerbsbehörde Theo Thanner, BR-Programmdirektor Reinhard Scolik, Starpianist und Grafenegg-Intendant Rudolf Buchbinder, NÖKU-Geschäftsführer Paul Gessl, die Unternehmerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Tiroler Landesmuseen Elisabeth Gürtler, Medienmanager Hans Mahr u. v. a. Seitens des ORF waren weiters dabei: der Kaufmännische Direktor Andreas Nadler, Programmdirektorin Kathrin Zechner, Hörfunkdirektorin Monika Eigensperger, der Technische Direktor Michael Götzhaber, stv. Technikdirektor und Onlinechef Thomas Prantner, der stv. Kaufmännische Direktor Roland Weissmann, ORF-2-Channelmanager Alexander Hofer, Salzburg-Landesdirektor Christoph Takacs, ORF-III-Geschäftsführer Peter Schöber, Petra Gruber, Leiterin Koordination 3sat und ARTE, RSO Wien-Intendant Christoph Becher, der scheidende Ö1-Chef Peter Klein, Stiftungs- und Publikumsrätin Corina Heinreichsberger u. a.

Kulturminister Schallenberg: „Salzburg ist ein unglaubliches Aushängeschild für Österreich.“
Erstmals in seiner Funktion als Kulturminister bei den Salzburger Festspielen ist Alexander Schallenberg: „Es sind im Grunde genommen nicht Salzburger Festspiele, es sind Österreich-Festspiele“, sagt er beim ORF-Empfang. „Hier zeigt sich unser Land im Kulturellen von seiner besten Seite, und auch im Medialen, wenn man so will. Ich glaube, wir können besonders stolz sein auf das, was jedes Jahr hier erbracht wird, von allen Beteiligten – an dieser Stelle darf man die Präsidentin, den Intendanten und den Kaufmännischen Direktor besonders erwähnen. Salzburg ist ein unglaubliches Aushängeschild für Österreich, eine Visitenkarte. Wir können auf diese Visitenkarte zurecht stolz sein“, so Schallenberg.

Festspielpräsidentin Rabl-Stadler: „Eine Angelegenheit der europäischen Kultur!“
„Die Salzburger Festspiele sind keine Angelegenheit der Provinz, sie sind eine Angelegenheit der europäischen Kultur mit wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen“ betont Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, die sich mit ihrem Team bereits auf das Jubiläumsjahr 2020 vorbereitet, in dem die Festspiele 100 Jahre feiern „Ich danke dem ORF und seinem Generaldirektor, der Oper mag und hinter dem Kulturauftrag steht, für die engagierte Begleitung.“ (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL