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vie-mobility 2018 & Club Cuvée-Sommerfest im Novomatic Forum © Katharina Schiffl

Podium beim vie-mobility-Symposium.

© Katharina Schiffl

Podium beim vie-mobility-Symposium.

Redaktion 13.06.2018

vie-mobility 2018 & Club Cuvée-Sommerfest im Novomatic Forum

Digitalisierung und Mobilität als starke Treiber für die Wirtschaft in der Ostregion.

WIEN. „Nur durch den Austausch von Wirtschaft, Technologie-Industrie und Politik kann Innovation geschaffen, gefördert und ausgebaut werden“, eröffnete Novomatic-CEO Harald Neumann das 8. vie-mobility, die Plattform für Elektromobilität und Standortentwicklung. Der Initiator der vie-mobility, Ralph Vallon, sah die Diskussion über eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit der Ostregion als wegweisend für die 5 Mio. Regionen-Metropole Wien, Niederösterreich und Burgenland.

Den Auftakt machten der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Burgenlands Landesrat Hans Peter Doskozil, die über den Ausbau der Ostregion zu einem großen Wirtschaftsraum sprachen. Die Digitalisierung sei mit der industriellen Revolution zu vergleichen, und es müsse bereits während der Ausbildung darauf Rücksicht genommen werden. Erst eine stabile und gut ausgebaute Infrastruktur ermöglichen Digitalisierung; zu einer engen Zusammenarbeit in der Ostregion bekannten sich alle drei Politiker. Die Menschen und eine gute Ausbildung bleiben im Mittelpunkt aller Anstrengungen. „Die Grenzen sollen keine Rolle spielen“, meinte Michael Ludwig, „vielmehr wollen wir eine gemeinsame starke Region entwickeln, die Bereiche wie Transit- und Pendlerverkehr, Ansiedlung von Betrieben und Ausbildungseinrichtungen fördert.“

Bester Infrastrukturausbau und E-Mobility als Treiber der Digitalisierung
Bundesministerin Margarete Schramböck sah die Digitalisierung als festen Bestandteil ihres Arbeitsprogramms, die Einrichtung eines eigenen „Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort“ zeigt die neue Ausrichtung.
Für ÖBB-Chef Andreas Matthä ist es als der größten E-Mobilitäts-Anbieter des Landes das Ziel, das Angebot von E-Mobilität weiter auszubauen. Der zunehmende Wunsch nach Convenience für Kunden ist ebenso Thema des Digitalisierungsprozesses, wie die attraktivere Gestaltung der Bahnlogistik.

Walter Oblin, Finanzvorstand der Österreichischen Post, sah in der raschen technologischen Entwicklung eine wichtige Rolle bei den Zukunftskonzepten für Paketzustellung im Rahmen der City Logistik. Inzwischen umfasst der E-Fuhrpark der Post rund 1.500 E-Fahrzeuge und ist damit einer der größten in Österreich.

Im Digitalisierungsindex liegt Österreich vor Deutschland auf Platz elf – kein Grund für Bildungs- und Digitalexpertin Valerie Höllinger, sich auszuruhen. Eine der wesentlichen Fragestellungen betrifft das Humankapital der Zukunft. Denn bis 2030 werden rund 50 Mio. IT-Fachkräfte benötigt, insbesondere in den Bereichen Machine Learning, Data Science und Big Data.

Smatrics-Geschäftsführer Michael Viktor Fischer sieht „2021 für die E-Mobilität als großes Stichjahr, die Automobilbranche steht unter großem Druck, und jeder Hersteller hat sich individuelle Ziele gesetzt“. In Wien entstehen gerade 1.000 Ladepunkte im öffentlichen Raum und die Entwicklung E-Mobilität weist zu einem gesamten Ökosystem mit intelligenten Ladelösungen.

Julian Jäger, Vorstand Flughafen Wien, konnte von einem umfassenden Elektro-Ausbau der Zug- und Ladefahrzeuge am Airport berichten, die in Zusammenarbeit mit der TU-Wien in Ausarbeitung und Planung sind.

Smart City, Smart Region
Autonomes Fahren, E-Mobilität, on demand-Verkehr und Multimodalität sind Schlagworte für die Wiener Linien. Das Angebot wird stetig ausgebaut, die neue Wien Mobil App wurde erst vor Kurzem gelauncht und Kooperationen mit Partnern aus Industrie und Forschung vorangetrieben, erklärt Bianca Khalil, Abteilungsleiterin Produkt & Steuerung Wiener Linien.

Alexander Martinowsky, Vorsitzender der europäischen Mercedes-Händler, sah eine immer größere Verschiebung in Richtung Nutzen von Fahrzeugen. „Nicht jeder wird ein Elektroauto besitzen, aber immer öfter werden sie unsere Mobilität unterstützen. Das richtige Fahrzeug zur richtigen Zeit, auf die Bedürfnisse des Nutzers zugeschnitten, ist die Zukunft. Und trotzdem bleibt es für viele wichtig, ein wertiges Auto zu besitzen.“

Auch die Asfinag arbeitet verstärkt an E-Mobilitätslösungen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Die Errichtung von Schnellladestationen sowie die Vernetzung von Verkehrsträgern und Engagement für autonomes Fahren in Form von Test Labs sind für die Asfinag Prioritäten, so Josef Fiala, Geschäftsführer Asfinag Services.
„Transport- und Straßeninfrastruktur, Maintenance, Verkehrssicherheit und Personenmobilität sind wichtige Punkte für multimodale Verkehrssysteme und ein gesamtheitliches Mobilitätsökosystem der Zukunft“, bestätigt Arno Klamminger, Head of Center Mobility Systems AIT.

Abschließend erklärte Anton Ofner, Vizepräsident Wirtschaftskammer Wien, in seiner Keynote bei der Abendveranstaltung der vie-mobility und des Club Cuvée Sommerfests, dass die Digitalisierung mittlerweile alle Lebensbereiche betrifft und besonders in Mittelstandsunternehmen und Ballungszentren einen Wandel der Struktur der Arbeitswelt und eine Flexibilisierung von Arbeitsmodellen mit Kostenersparnis, mehr Effizienz und intelligenteren Lösungen herbeiführen wird.

Beim Symposium und der anschließenden Weinverkostung des Club Cuvèe Sommerfestes mit den präsentierten Weinen des Weinguts Cobenzl und Baumgartner wurden im vollen Novomatic Forum u.a. gesehen: Kurt Mann, die Bäckerei der Mann, Unternehmensberater Stefan Höffinger, die frühere Bundesministerinnen Andrea Kdolsky und Maria Rauch-Kallat, cafe+co Manager Herbert Rieser, Kulturmanager Daniel Serfin, die Personalberater Oliver Sucocki, Günther Tengel und Manuela Lindlbauer, Brigitte Bierlein, Präsidentin des Vfgh, Marion Pelzel, Brandmanagerin Estee Lauder, Designerin Brigitte Just, Oracle-Marketingleiter Johannes Dobretsberger, Burkhard Ernst, Mazda Rainer-Eigentümer, Eva Glawischnig, Nachhaltigkeitsbeauftragte Novomatic, Gerhard Gucher, Direktor Vamed Vitality, ÖAMTC-GF Oliver Schmerhold, Christian Pesau, IV, Verkehrsstadtrat a.D. Rudi Schicker, die Rechtsanwälte Ernst Schillhammer und Miriam Sorgo, Gerlinde Zehetner, GF PVÖ, Executive Coach Claudia Däubner, Thomas Waldner, GF Proevent/Donauinselfest, Unternehmer Rudi Semrad, Angelika Winkler, Abteilungsleiterin MA 18, Mario Rohracher, GS GSV und Kooperationspartner vie-mobility, Christian Rötzer, GF TÜV Austria Automobil, Keba-GF Gerhard Wimmer, Helmut-Klaus Schimany, Vorsitzender BIEM Austria, Volksbankdirektor Wolfgang Layr, Georg Semler, GF Rudolfinerhaus, Raphaela Vallon Sattler, IAA, Walter Koller, GF Albatrosverlag, Martin Heimhilcher, WKO Wien, Novomatic Kommunikationschef Bernhard Krumpel, Medienberater Hans Gasser und Josef Toman, GF Aeneas. (red)

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