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Virtue setzt verstärkt auf Data und Digital © Andreas Jakwerth

Misha Verollet wird Head of Digital Strategy bei Virtue.

© Andreas Jakwerth

Misha Verollet wird Head of Digital Strategy bei Virtue.

Redaktion 29.03.2018

Virtue setzt verstärkt auf Data und Digital

Misha Verollet wird Head of Digital Strategy.

WIEN. Datengetriebenes Marketing ist die Zukunft. Doch das volle Potenzial wird noch immer nicht genutzt, und fest steht: Ohne die richtige Auswertung und Aufbereitung bleibt Big Data bloß ein Buzzword. Virtue geht das Thema mit dem neu aufgestellten Department “Digitale Strategie” nun fokussiert an und verstärkt das Engagement im Bereich des Data-Informed Creation and Distribution: Mit Misha Verollet als Head of Digital Strategy professionalisiert Virtue die digitale Markenführung im Bereich Aktivierung, Innovationen, Audience und Data.

Das Department “Digitale Strategie” ist eines von mehreren Centers of Excellence bei Virtue. In dem Team von Verollet ist insbesondere die digitale Markenführung mit langfristigen Aktivierungsstrategien und der digitalen Weiterentwicklung von Marken angesiedelt. Ein weiterer Fokus sind Kampagnen-Architekturen: von der Entwicklung komplexer Customer Journeys und Omni-Channel-Kampagnen über Audience-Erzeugung bis hin zu Mediabudget-Empfehlungen – angereichert um den Faktor „Data-Informed Creation und Distribution”. In dem Kontext arbeitet das Department eng mit den Social Client-Teams, der Kreation, dem Data- und WebDev-Team sowie dem Planning bei Virtue zusammen und berät in allen Fragen der digitalen Strategie.

Misha Verollet: „Werbeschaffende, die sich weiterhin auf nichtssagende Vanity Metrics wie Fancount, organische Reichweite und Likes verlassen, werden in Social Media und Digital den Anschluss verpassen. Es ist von größter Bedeutung, zu einem ergebnisorientierten Modell überzugehen, das auf konkrete Unternehmensziele ausgerichtet ist. Wir sind überzeugt: Data Management ist längst essenziell für Kreativagenturen. Werbung sollte für Konsumenten eine angenehme, nicht eine disruptive Erfahrung sein. Unser Content verdient die bestmögliche Auslieferung an das passende Publikum, und neben den Brand-Insights müssen daher folgerichtig das Nutzerverhalten und die Bedürfnisse des Publikums bei der Distributionsstrategie im Mittelpunkt stehen.”

Mit dieser Professionalisierung nimmt der Wiener Standort von Virtue innerhalb der Vice D-A-CH-Holding eine Expertenrolle ein und fungiert über die klassische Markenkommunikation hinaus als Digital-, Data- und Social-Hub. Dazu gehört einerseits die Schulung und Beratung der Offices in Berlin und Zürich, aber auch die aktive Mitarbeit an Kampagnen und Pitches sowie die Unternehmensberatung zu Themen der digitalen Transformation.

Bernhard Schmidt, Managing Director bei Virtue: „Kommunikation und Werbung sind zunehmend datengesteuert. Das ist ein Faktum. Content Creation wird auf Insights basieren, Formate und Platzierungen werden automatisch erstellt und die Zielgruppe prozedural generiert. Das macht vielen Angst. Doch wir glauben, dass unsere Branche von diesen Innovationen massiv profitieren wird: Sowohl Strategen als auch Kreative können ihre Expertise nun mit Daten validieren, um Markenkommunikation noch besser zu machen. Gemeinsam mit den Teams aus dem Bereich Social und Digital arbeiten wir deshalb an einer Gesamtlösung, um das volle Potenzial von datengetriebenen Marketing auszuschöpfen.”

Misha Verollet, 1981 auf Gibraltar geboren und in Bielefeld aufgewachsen, ist gelernter Mediengestalter und hat seit dem Jahr 2000 einen Internetanschluss. Nachdem er sechs Jahre in der Marketingabteilung einer überregionalen Sparkasse und danach zwei Jahre in einer Werbeagentur in Paderborn arbeitete, freelancte er zwei Jahre in Berlin im Bereich Social Media. 2015 startete er bei Super-Fi, der Vorgängeragentur von Virtue, zuerst als Social Media Projekt Manager, dann als Key Account Manager. Seit 2017 treibt er die Professionalisierung des Departments Digitale Strategie bei Virtue maßgeblich voran.

Privat bloggt und podcastet Verollet über unglaubliche, aber wahre Geschichten. Zuletzt veröffentlichte er dazu das Buch „Mann schmeißt Hund auf Bär“, das im renommierten Rowohlt Verlag erschienen ist; Kennern der deutschsprachigen Poetry Slam-Szene dürfte sein Name ebenfalls bekannt sein. (red)

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