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„Why not” statt „Yes, but”
24.04.2015

„Why not” statt „Yes, but”

Im Bild 26 Live-Kameras, u.a. eine verkehrt von der Decke hängende JitaCam, die beim ESC erstmals in Europa zum Einsatz kommt

Die ESC-Bühne steht.

Wien. Am 7. April traf der erste Lkw mit Equipment für den „Eurovision Song Contest” bei der Wiener Stadthalle ein.

Dienstag dieser Woche luden ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner und ESC-Regisseur Kurt Pongratz Journalisten ein, sich einen ersten Eindruck von den Umbauarbeiten für den weltgrößten Musik-Event und vor allem von der Song Contest-Bühne zu machen.

Tonnen an Material

Und die Zahlen sind gewaltig: Bis zum Beginn der Proben und der Eröffnung des Pressezentrums am 10. Mai werden insgesamt 350 Lkws rund 3.500 Tonnen Material – darunter allein für die Showhalle 1.400 Scheinwerfer, 1.288 Stelen für die Bühnenkonstruktion mit einer Gesamtlänge von 6.450 Metern, 20 Kilometer Kabel und 26 Kameras – anliefern. Der Aufbau geht zügig voran – und bereits nach zwei Wochen ist der Großteil der Bühnenkonstruktion fertiggestellt.ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner zeigte sich von der Leis-tung der Beteiligten tief beeindruckt und lobte den großen Zusammenhalt aller, die als Motto kein „Yes, but”, sondern stets ein „Why not” auf den Lippen hätten. Eine Einstellung, die für Österreich manchmal gar nicht so typisch sei, wie Zechner anmerkte.Umso wunderbarer sei es, dass der Spirit beim Song Contest-Team extrem positiv sei.Die Dimensionen einer solchen Veranstaltung zu stemmen, gehe nur, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten und vor allem zusammenhalten, so Zechner.

Danke an viele

Einen speziellen Dank richtete die TV-Direktorin an Edgar Böhm, Executive Producer, Stefan Zechner als Producer, Pius Strobl, Event-Verantwortlicher und Mitglied des Core-Teams, dem Zechner übrigens ganz besonders Rosen für seine Arbeit streute. Auch Gregor Barcal sei sie zu Dank verpflichtet, den Zechner „einen Born an Ideen” nannte, zudem auch Paul Passler, der als „hervorragender Vernetzter” viel zum Gelingen des Projekts beitrage, und last but not least auch Roman Horacek, der als Head of Press den ganzen „Pressewahn”, wie Zechner scherzhaft anmerkt, im Griff hat. Eben alles „Why-Notter” und eben keine „Yes-Butter”, so die Fernsehdirektorin.Für Regisseur Kurz Pongratz, den Zechner „Captain of the Ship” nannte, ist der ESC nicht mehr und nicht weniger als ein „Lebens-traum”, der in Erfüllung ginge, wie er verriet.

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