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zulu5-Studie: easybank dominiert bei Digital Adspendings © zulu5 Momentum Wien

Andreas Gysler, Founder von zulu5.

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Andreas Gysler, Founder von zulu5.

Redaktion 05.04.2022

zulu5-Studie: easybank dominiert bei Digital Adspendings

Das auf die Echtzeitbeobachtung von digital ausgespielter Werbung spezialisierte Schweizer Unternehmen zulu5 hat den Share of Voice von Österreichs Bankinstituten untersucht und das 1. Quartal 2022 mit dem 4. Quartal 2021 verglichen.

WIEN / WÄDENSWIL. Die easybank hat im 1. Quartal 2022 in Österreich am meisten Geld in die digitale Bewerbung ihrer Produkte gesteckt. Das auf die Echtzeitbeobachtung von digital ausgespielter Werbung spezialisierte Schweizer Unternehmen zulu5 hat den Share of Voice von Marken unter Österreichs Bankinstituten untersucht und dabei das 1. Quartal 2022 mit dem 4. Quartal 2021 verglichen. Was bedeutet Echtzeitbeobachtung? Die crawler-basierte Technologie von zulu5 ist in der Lage, digital ausgespielte Werbung penibel zu tracken: Konkret erkennt zulu5 in Echtzeit, welche Online-Werbemittel ein Unternehmen/eine Organisation/eine Marke im Einsatz hat, wo diese Online-Werbemittel ausgespielt werden und über welche Buchungskanäle bzw. Technologie-Partner dieses Online-Werbemittel eingebucht wurde. Für die aktuelle Untersuchung hat zulu5 im Zeitraum Oktober 2021 bis März 2022 qualifizierte Stichproben auf den größten Portalen Österreichs gezogen und untersucht, wie viele digitale Werbemittel den heimischen Usern von welchen Bankinstitut-Marken gezeigt wurden.

easybank rührt im Digital Space kräftig die Werbetrommel
Für Andreas Gysler, Founder von zulu5, ist es „spannend zu beobachten, wie sich die Werbespendings im Displaybereich innerhalb von einem halben Jahr derart verschieben konnten. Im vierten Quartal 2021 lagen – wie schon so oft – die drei Großbanken Raiffeisen, Erste Bank, Unicredit Bank Austria mit ihren digital ausgespielten Werbekampagnen volumensmäßig in Front. Das hat sich im ersten Quartal 2022 aber komplett verändert.“

Gyslers Analyse fällt so aus: „Die easybank hat den Großbanken das Heft des Handelns aus der Hand genommen und ungewöhnlich viel für seine Produkte geworben: Wir haben im ersten Quartal 2022 bisher mehr Einblendungen von easybank gesehen, als von allen anderen Banken in Österreich zusammen im vierten Quartal 2021. Dabei handelt es sich neben breit gestreuten Performance-Kampagnen mit Kleinformaten auch um hochpreisige Videowerbung und HTML-animierte Display Banner.“ Gysler weiter: „Die Karten werden hier komplett neu gemischt. Man darf gespannt sein, wie die Platzhirsche unter den Banken im zweiten Quartal 2022 darauf reagieren werden.“ Was zulu5-Founder Gysler angesichts der aktuellen Werbeaktivitäten im Bankenbereich noch interessant findet: „Die vergleichsweise neuen Banken-Marken wie Revolut und N26 sind im Open Web kaum präsent und halten sich mit Display Marketing-Aktivitäten sehr zurück.“ (red)

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