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Personal Branding: Die Marke leben © Claus Boesen/Media Press

„Are you the type that gets fired?“ Die dänische Motivationsrednerin, Autorin und Business-Consultant Soulaima Gourani war am 15. Oktober als eine von vier Keynote-Speakern bei der DMVÖ Columbus Arena 0.15 mit ihrer Keynote „Are you the type that gets fir

© Claus Boesen/Media Press

„Are you the type that gets fired?“ Die dänische Motivationsrednerin, Autorin und Business-Consultant Soulaima Gourani war am 15. Oktober als eine von vier Keynote-Speakern bei der DMVÖ Columbus Arena 0.15 mit ihrer Keynote „Are you the type that gets fir

23.10.2015

Personal Branding: Die Marke leben

Gastbeitrag von Beraterin und Motivationstrainerin Soulaima Gourani.

Gastkommentar ••• Von Soulaima Gourani

PERSONAL BRANDING. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir keine Kaufentscheidung treffen – sei es ein einfacher Einkauf im Supermarkt oder das Buchen des nächsten Urlaubs. In all diese Entscheidungen, die wir treffen, fließen auch emotionale Kriterien ein. Zu den meisten Marken, die uns begegnen, haben oder entwickeln wir dabei eine persönliche Einstellung. Emotionen für Marken also – im Guten, wie im Schlechten …

Es geht um Vertrauen

Je positiver ein Unternehmen dabei eine emotionale Bindung zum Kunden gestalten kann, desto höher ist ihr sogenannter Emotionaler Quotient. Der Erfolg einer Marke dreht sich also weniger um Kriterien wie Preis oder Verfügbarkeit, sondern eher um die Fähigkeit, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Dabei ist es aus Unternehmenssicht besonders wichtig, zu bedenken, dass die Marke von den Mitarbeitern repräsentiert und auch aktiv gelebt wird.

Die Bedeutung des EQ

Für Unternehmen ist es also wichtig, dass auch ihre Mitarbeiter einen hohen Emotionalen Quotienten haben. Konkret: Jedes Unternehmen braucht so viele Menschen mit einer überdurchschnittlichen Persönlichkeit wie möglich. Dabei ist es wichtig, dass die persönliche Marke des Unternehmens mit den Persönlichkeiten der Mitarbeiter auch übereinstimmt, um ein möglichst einheit­liches, authentisches Bild des Unternehmens zu zeichnen.

Keine Marke ohne Mitarbeiter

Vor allem in hart umkämpften, zunehmend transparenten Märkten spielen die emotionalen Kriterien bei einer Kaufentscheidung eine immer wichtigere Rolle. Infolgedessen werden auch die Persönlichkeiten und die „Ich”-Marken der Mitarbeiter wichtiger.

Obwohl viele Unternehmen dies erkannt haben, setzen sie zum großen Teil immer noch allein auf die emotionale Wirkung der Marke allein – und vergessen dabei ihre Mitarbeiter. Dieser Fehler könnte ihnen in ­Zukunft zum Verhängnis werden. Spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem ein Konkurrent einen hohen Emotionalen Quotienten erreicht.

Die abgedruckten Gastkommentare geben ­ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

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