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Reporter ohne Grenzen kritisiert Diffamierung von Florian Klenk durch Michael Jeanée © APA/Hans Punz

Thomas Klenk

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Thomas Klenk

Redaktion 12.09.2019

Reporter ohne Grenzen kritisiert Diffamierung von Florian Klenk durch Michael Jeanée

In seinem regelmäßig erscheinenden Beitrag „Post von Jeanée“ attackierte der langjährige Kolumnist der Kronenzeitung Michael Jeanée Florian Klenk.

WIEN. Der Chefredakteur des Falter wird als „Getriebener, ein Selbstverliebter, ein Diffamierer, ein Möchtegern-Star“ bezeichnet. „Pressefreiheit darf nicht dafür missbraucht werden, unliebsame Kollegen, die eine andere Form von Journalismus vertreten, öffentlich zu erniedrigen und zu beleidigen“, so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.

ROG Österreich verurteilt das Vorgehen der Kronenzeitung bzw. Michael Jeannées aufs Schärfste. In seinem Kommentar bezeichnet Jeanée den Falter als Bolschewikenblatt, er greift zuerst Peter Pilz an, nennt ihn einen „Meister zwielichtiger Tricks“, er sei ein „hetzender Verzweifelter” und ein „Verbreiter von Halbwahrheiten, Dreistigkeiten, Unwahrheiten“. Am Ende des Beitrags schlägt Jeannée die Brücke zu Klenk und schreibt, der einzige Unterschied zwischen den Beiden sei „die Tatsache, dass gegen Sie nie wegen sexueller Belästigung ermittelt worden ist.“

„Die Aufdeckungen des Falter über die ÖVP-Parteifinanzen und andere Vorgänge innerhalb der Partei sind essentiell und von großem öffentlichen Interesse,“ so Möhring. „Den Falter deswegen zu attackieren zeugt von einem speziellen journalistischen Verständnis der Kronenzeitung, das investigative Publikationen als Hetze und gezielte Attacke sieht.“ (red)

Klenk äußerte sich in einem Posting und schreibt von einer Grenzüberschreitung und gedrucktem Hass: https://twitter.com/florianklenk/status/1171806180680884224

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