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BIG Project in Wien © Delugan Meissl Associates Architects

BIG und Medizinische Universität Wien errichten einen topmodernen Standort für medizinische Forschung und Lehre.

© Delugan Meissl Associates Architects

BIG und Medizinische Universität Wien errichten einen topmodernen Standort für medizinische Forschung und Lehre.

Redaktion 19.03.2021

BIG Project in Wien

Großbauprojekt MedUni Campus Mariannengasse in Wien, neuer Standort für das Grazer Pharmazeutische Institut.

WIEN/GRAZ. Der MedUni Campus Mariannengasse entsteht auf dem Areal der ehemaligen Wien Energie-Zentrale im Alsergrund. Er wird auf einer Fläche von rund 35.000 m² Platz für 2.000 Medizinstudenen und 750 Mitarbeiter der MedUni bieten.

Der neue Campus befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den bestehenden Standorten der Medizinischen Uni und wird deren vorklinischen Institute an einem Ort bündeln. Es entsteht ein Ensemble aus historischen Bestandsgebäuden, die erhalten und saniert werden, und einem von Delugan Meissl entworfenen Neubau, der auf ca. 70 m entlang der Spitalgasse errichtet wird.
Dabei wird ein offener Campus mit vier Höfen realisiert, die für natürliches Licht im Inneren des Ensembles sorgen. Modernste Infrastruktur für Lehre und Spitzenforschung auf internationalem Niveau wird mit einem inspirierenden Lern- und Arbeitsumfeld kombiniert.
Die unteren Stockwerke sind offen und kommunikativ, mit dem Foyer entsteht eine urbane Landschaft im Inneren des Gebäudes, die den Stadtraum des 9. Bezirks fortsetzt. Bis 2025 soll der Campus fertig sein, die Investitionskosten betragen rund 340 Mio. €. Generalplaner ist eine ARGE aus Delugan Meissl Associated Architects und Architektur Consult.

Pünktlich trotz Covid-19

In Graz hat die Bundesimmobiliengesellschaft das Gebäude in der Beethovenstraße 8 in eineinhalb Jahren zu einem modernen Laborgebäude und Unistandort adaptiert. Das Gebäude hat eine vom Grazer Architekturbüro Domenig & Wallner entworfene Aufstockung samt Terrasse bekommen. Dieser moderne Zubau mit 250 m² Fläche ist als unabhängiger neuer Baukörper konzipiert, der optisch durch eine Fuge vom Bestand getrennt ist.

Die großflächige Verglasung und die Terrasse, die vom Semi­narraum aus begehbar ist, schaffen einen Bezug zur Umgebung. Die Abteilung Pharmakognosie verfügt nun über 3.500 m² in einem frisch sanierten und aufgestockten Bestandsgebäude.
Um Laborflächen auf dem neuesten Stand der Technik einrichten zu können, wurde das Objekt zunächst auf den Rohbauzustand zurückgebaut, die Fassade mit den charakteristischen Waschbetonplatten blieb bestehen. Die Fluchtwege wurden an die neue Nutzung angepasst und das Haus barrierefrei gemacht. Die Bauarbeiten konnten trotz Pandemie pünktlich fertiggestellt werden. (pj)

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