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Bye, bye, Funkturm © Philipp Lipiarski

Nach der Entfernung des Funkturms ist die Fertigstellung des Projekts „Börseplatz 1” für Mitte nächsten Jahres geplant.

© Philipp Lipiarski

Nach der Entfernung des Funkturms ist die Fertigstellung des Projekts „Börseplatz 1” für Mitte nächsten Jahres geplant.

Paul Christian Jezek 29.06.2018

Bye, bye, Funkturm

Der 1964 am Dach der ehemaligen k.k. Telegrafen Centrale errichtete Funkturm wurde vor Kurzem dezent entfernt.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Im Rahmen der Revitalisierungsarbeiten am Börseplatz 1 wurde die höchstgelegene Innenstadt-Sendeanlage in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt umgeschnitten und vom Dach gehoben.

Der Stahlbetonbau wurde 1964 von der Post- und Telegraphenverwaltung dem 1872/73 unter der Leitung von Architekt Winterhalder und Baumeister Kaiser errichteten Prunkbau aufgesetzt. „Dem Eigentümerteam ist es nach langen Verhandlungen gelungen, das Interesse aller Parteien wie Bundesdenkmalamt oder der Stadt unter einen Hut zu bringen”, freut sich Investor Michael Albert. „Viele haben sich über die Jahre hinweg an der komplizierten Interessenslage die Zähne ausgebissen, unserem Team ist es jedoch gelungen, eine einvernehmliche und für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden.”

Historie trifft auf Moderne

Das imposante freistehende Gebäude erstrahlt also wieder im Urzustand. Die unter strengsten Auflagen durchzuführenden Umbauarbeiten schreiten zügig voran, schon jetzt kann man die Einzigartigkeit dieses Objekts erahnen. Auf 7.800 m² nehmen exklusive Eigentumswohnungen ebenso Gestalt an wie die rund 1.000 m² Büroräumlichkeiten im Hochparterre.

Für die „Imperial Loft Collec­tion” in der „Saal-Etage” mit 7,5 m Raumhöhe findet sich in Österreich wohl nichts Vergleichbares. Neben dem schon einzigartigen Loft Aurora mit 500 m² weiß der Börseplatz 1 mit der Imperial Loft Collection (bis zu 2.000 m² Wohnfläche auf nur einer Etage mit einem Kaufpreis von 40 Mio. €) zu punkten. Die Skyview-Penthouses im Eiffelturm-Stil bieten von ihren großen Terrassen einen atemberaubenden Blick. Insgesamt entstehen 39 Wohneinheiten, in denen wohl auch gekrönte Häupter gern leben würden oder gelebt hätten.
Internationalen Standard bietet der Börseplatz 1 auch im Servicebereich, der dem imperialen Wohntraum würdig erscheint. So bietet der Concierge-Service einen Personal-Assistant-Dienst, und der Unterbereich neben einer großzügigen Tiefgarage zur Lagerung und Verkostung edler Tropfen auch einen Weinkeller.
Auf höchstem Stand präsentiert sich auch die Haustechnik mit Kühldecken und Heizstrich inklusive kontrollierter Wohnraumbelüftung für höchste Behaglichkeit sowie einem eigenen Zen-„Cour-Interieur”.

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