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Die Vielfalt macht’s aus © Arnold Immobilien

Expertise „Käufer, die renditenstärkere Investments suchen, werden aktuell am heimischen Gewerbesektor fündig”, so Markus Arnold, CEO Arnold Immobilien.

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Expertise „Käufer, die renditenstärkere Investments suchen, werden aktuell am heimischen Gewerbesektor fündig”, so Markus Arnold, CEO Arnold Immobilien.

Redaktion 11.03.2022

Die Vielfalt macht’s aus

Hohe Immobilien-Nachfrage führt zu verstärkter Diversifikation der Portfolios – und zu Interesse an kleinen Nischen-Segmenten.

WIEN. Die niedrigen Zinsen und die aktuell hohe Inflation führen weiterhin zu einer sehr guten Nachfrage nach Anlageimmobilien, beobachtet man bei Arnold Immobilien. Da immer mehr Private, Family Offices und Stiftungen ihre Portfolios diversifizieren, hat Arnold Immobilien nun den Bereich Gewerbe stark ausgebaut. Aktuell interessant wären Arnold zufolge etwa Investments im systemrelevanten Einzelhandel, Logistik bzw. Büro. Aber auch Hotels performten überraschend stark. Die Assetklasse Wohnen sei weiterhin ein Top-Trend.

Dauerbrenner Zinshaus

„Graz, Linz und St. Pölten haben sich zu interessanten Zinshausmärkten entwickelt. Aber auch Universitätsstädte wie z.B. Krems bieten derzeit attraktive Investments. Käufer mit langfristigen Haltestrategien wie z.B. Stiftungen und Family Offices setzen weiterhin auf Wien”, fasst Markus Arnold, Gründer und CEO von Arnold Immobilien, die derzeitige Situation am Zinshausmarkt zusammen. Zinshäuser in Landeshauptstädten erwirtschaften derzeit Renditen von etwa drei Prozent – das Wiener Pendant in guten Lagen bereits unter zwei Prozent.

Investoren mit mittleren Budgets setzen aktuell auch auf größere Wohnungseigentumspakete; dabei im Fokus stehen z.B. Wohnungen in Wohnausanlagen der 70er- bzw. 80er-Jahre, die nicht dem Mietsrechtsgesetz unterliegen und eine durchschnittliche Rendite von aktuell ca. drei Prozent erzielen. „Die niedrigen Zinsen haben auch Interesse an Segmenten ausgelöst, die noch vor ein paar Jahren kein breites Thema waren, wie etwa Investments in Jagdbesitz- bzw. Forstwirtschaft”, berichtet Arnold. (hk)

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