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Eine Weltneuheit zum 30. Geburtstag © J. Felsch

Jubiläum Zum runden 30. Geburtstag haben das Techno-Z und die Glasexperten der Pilkington Austria GmbH eine neue Hightech-Fassade mit integrierter Photovoltaik realisiert.

© J. Felsch

Jubiläum Zum runden 30. Geburtstag haben das Techno-Z und die Glasexperten der Pilkington Austria GmbH eine neue Hightech-Fassade mit integrierter Photovoltaik realisiert.

Redaktion 13.11.2020

Eine Weltneuheit zum 30. Geburtstag

Techno-Z erhält Solarglas-Fassade zum Jubiläum: Pilkington Austria wird zum europäischen Kompetenzzentrum für BiPV.

BISCHOFSHOFEN. Vor 30 Jahren wurde das Techno-Z in Mitterberghütten eröffnet. Zum runden Geburtstag wurde eine Weltneuheit präsentiert: Der Bauteil Techno 2 hat eine neue Fassade mit integrierter Photovoltaik erhalten.

„Am 18. September 1990 wurde der erste Bauteil eröffnet. Damals waren 13 Firmen mit insgesamt 40 Mitarbeitern eingemietet – heute haben wir hier 25 Unternehmen mit über 300 Dienstnehmern”, sagt Werner Pfeiffenberger, Geschäftsführer der Techno-Z Verbund GmbH.
„Wir verstehen uns als innovativer Infrastrukturanbieter und begleiten bzw. unterstützen Betriebe beim Wachstum und bei der Realisierung ihrer Zukunftspläne. Dafür bringen wir unser Know-how in der Immobilienentwicklung und im Facility Management ein und stellen ein starkes Netzwerk zur Verfügung.”
Bestes Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit ist die neue BiPV-Fassade (BiPV steht für Building integrated Photovoltaic) am Bauteil Techno 2.
Das weltweit einzigartige Projekt hat das Techno-Z gemeinsam mit Pilkington Aus­tria GmbH mit Sitz im Techno-Z ­Bischofshofen realisiert.

Fassade für die Energiewende

„Das Regierungsprogramm sieht vor, dass Österreichs Stromverbrauch bis 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien abgedeckt werden soll”, erklärt Hubert Schwarz, Geschäftsführer der Pilkington Austria GmbH.

„Für die Realisierung ist ein Zubau von 27 TWh Ökostrom notwendig, davon sollen elf TWh durch den Ausbau der Photovoltaik entstehen. Die Nutzung der Dachflächen reicht dafür aber nicht aus – es müssen auch die Fassaden miteinbezogen werden.”
Herkömmliche BiPV-Gläser können in der Regel nur im Brüstungsbereich eingesetzt werden, da die Lichtdurchlässigkeit nicht gegeben oder zu gering ist. Hier setzt die Innovation an: Durch den Einsatz der transparenten Solargläser Pilkington Sunplus BiPV kann die BiPV-Fassade über den gesamten Brüstungs- und Fensterbereich gezogen werden und die Fläche optimal zur Energiegewinnung ausnutzen. Die Verglasung gewährleistet gute Sicht nach außen und lässt ausreichend Tageslicht durch, damit sich die Mitarbeiter in den Büroräumen wohlfühlen.
Integrierte Sonnenschutzfolien verhindern zudem die Aufheizung des Gebäudes.
Laut Berechnungen wird die BiPV-Fassade einen jährlichen Energieertrag von ca 4.700 KW/h liefern – das entspricht etwa dem Stromverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts. (pj)

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