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Fahrplan zum Eigenheim © Panthermedia.net/Dmitriy Shironosov

Der Österreichische Verband Financial Planners gibt potenziellen Kreditnehmern das nötige Rüstzeug mit auf den Weg.

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Der Österreichische Verband Financial Planners gibt potenziellen Kreditnehmern das nötige Rüstzeug mit auf den Weg.

reinhard krémer 25.05.2018

Fahrplan zum Eigenheim

Financial Planners sagen, worauf Kreditnehmer im Umfeld von steigenden Mietkosten und niedrigem Zinsniveau achten sollten.

••• Von Reinhard Krémer

WIEN. Auch wenn das Umfeld für Kreditnehmer derzeit attraktiv erscheint, sollten Interessenten bei der Entscheidung nichts überstürzen. Für den Kauf einer Immobilie ist eine gute Planung unabdingbar.

„In der Regel sehen Banken gern 20 bis 30 Prozent Eigenkapital, die restliche Summe kann über einen Kredit finanziert werden”, erklärt Sonja Ebhart-Pfeiffer, Vorstandsmitglied Österreichischer Verband Financial Planners. Man sollte auch nicht den Fehler begehen, nur mit den reinen Anschaffungs- oder Baukosten zu kalkulieren; auch die Kosten für die Einrichtung müssen berücksichtigt werden.

Fix oder variabel?

Im Sinne der Planungssicherheit rät die Expertin – sie ist auch Finanzberaterin bei der FiNUM –, eine längere Kreditlaufzeit zu vereinbaren – das senkt auch die monatliche Kreditrate. Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase lässt ein variabler Zinssatz die monatlichen Belastungen vermutlich überschaubar erscheinen. Allerdings steigen diese parallel mit einem etwaigen Anstieg der Zinsen. Wer einen fixen Zinssatz vereinbart, kann sich für diese Zeit gegen das Kreditnehmer-Risiko steigender Zinsen absichern, so Ebhart-Pfeiffer,

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