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Landeshauptstädte-Check © willhaben

Analyse Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben, analysierte mit Immounited, wie sich die Preissegmente bei Eigentumswohnungen entwickeln.

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Analyse Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben, analysierte mit Immounited, wie sich die Preissegmente bei Eigentumswohnungen entwickeln.

Redaktion 25.11.2022

Landeshauptstädte-Check

willhaben und Immounited verglichen Immobilientransaktionen im Bereich Eigentumswohnungen nach Preissegmenten.

WIEN. „Der heimische Immobilienmarkt ist kontinuierlich in Bewegung – doch was bedeutet das für leistbares Eigentum? Dieser Frage sind wir in Zusammenarbeit mit den Grundbuchexperten der Immounited nachgegangen”, so Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben und erklärt: „Der willhaben-Landeshauptstädte-Check hat ermittelt, in welchen Preissegmenten im Erhebungszeitraum 2021/22 die meisten Immobilien-Transaktionen über die Bühne gegangen sind.” Verglichen wurde zu 2018/19 – jeweils zwischen 1. Juli und 30. Juni. Analysiert wurden die Preissegmente „bis 150.000 €”, „150.001 bis 300.000 €”, „300.001 bis 450.000 €”, „450.001 bis 600.000 €” sowie Eigentum „ab 600.000 €”.

Preisklassenauffälligkeiten

Wohnungen in den zwei untersten Preissegmenten werden der Analyse zufolge immer seltener. Wohnungen „bis 150.000 €” avancierten gar in allen Landeshauptstädten mehr und mehr zur Rarität.

Anders im Segment „300.000 bis 450.000 €”: Hier stieg der Anteil an verbücherten Wohnungen in St. Pölten um 200% – wenn auch bedingt durch eine verhältnismäßig geringe Transaktionsanzahl. In Klagenfurt hat sich der Anteil verdoppelt und auch in Graz und Wien gab es Zunahmen von 48,25 resp. 42,61%.
In Innsbruck und Bregenz lag der Anteil an Eigentumswohnungen im Preissegment „ab 600.000” Euro 2021/22 mit rund 13% österreichweit am höchsten und im Vergleich zu 2018/19 zudem deutlich mehr als das Doppelte angestiegen. Aber auch in Wien und Salzburg gab es mit etwa 12% vergleichsweise viele Transaktionen mit exklusiven Eigentumswohnungen. Für Wien ergibt dies ein massives Plus von 98% gegenüber 2018/19. Ähnlich gestaltet sich die Situation in Salzburg. Hier sind es knapp 66% mehr als noch vor vier Jahren. (hk)

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