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Neue Lust an der Höhe © Soravia Group (2)
© Soravia Group (2)

23.10.2015

Neue Lust an der Höhe

Soravia realisiert mit Danube Flats ein 150-Meter-Wohnhochhaus in Wien – und mit Triiiple befindet sich ein weiteres Projekt mit drei Wohntürmen in der Pipeline.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN/MÜNCHEN. Während spektakuläre Aussichten aus hohen Stockwerken lange Zeit nur Mietern von Bürotürmen vorbehalten waren, kommen heute immer mehr betuchte Bewohner in den luftigen Genuss. „Das Hochhauswohnen erlebt eine Renaissance – und gleichzeitig einen Imagewandel. Anders als bei früheren Wohntürmen von Entlastungsstädten werden neue Wohntower heute jedoch in besten Stadtlagen errichtet”, sagt Marc K. Thiel, Geschäftsführer der Soravia Capital GmbH, des deutschen Kapitaldienstleisters der Soravia Group.

Mit den Danube Flats und Triiiple wird die österreichische Soravia-Unternehmensgruppe in den kommenden Jahren im Zentrum Wiens vier Hochhäuser realisieren – darunter das höchste Wohnhaus im deutschsprachigen Raum.

Der Europa-Trend

Wohnhochhäuser liegen europaweit im Trend: Im Frankfurter Europaviertel etwa soll demnächst der höchste Wohnturm Deutschlands entstehen, und am Berliner Alexanderplatz wird es mit dem Ghery Tower 150 m nach oben gehen. In Warschau steht bereits das 192 m hohe Wohnhaus „Segel” nach den Entwürfen des New Yorker Stararchitekten Daniel Libeskind. Und im schwedischen Malmö können Bewohner des „Turning Torso” seit 2005 aus bis zu 190 m über die Stadt blicken.

Metropolen-Flair, Individualität und Privatheit sind die neuen ­Maximen des Hochhauswohnens.
Laut Soravia sind neue Wohntürme heute weder Massenware noch Wohnsilos. War der Bau von Hochhäusern für lange Zeit aufgrund dieses schlechten Rufs für Projektentwickler keine Alternative, ändert sich diese Wahrnehmung zunehmend. Neue Tower werden mit großem Aufwand geplant und bieten vielfältige Wohnungstypen und Grundrisse.
„In Europas Metropolen gibt es eine enorme Nachfrage nach innerstädtischen Wohntürmen”, erklärt Immobilienexperte Thiel. „Die Bewohner schätzen einerseits Urbanität und anderseits die Ruhe und Zurückgezogenheit, die durch die Höhe vermittelt wird. Gleichzeitig warten die neuen Projekte mit zahlreichen komfortablen Zusatzangeboten wie Concierge Services oder teilbaren Flächen auf, die allen Bewohnern zur Verfügung stehen. Das überzeugt Eigennutzer genauso wie Investoren.”

Wien: ein attraktiver Markt

Dass innerhalb der europäischen Großstädte der Platz allmählich eng wird, verstärkt den Trend zum Hochhaus laut Soravia zusätzlich. Das gilt besonders für Wien, wo jährlich 20.000 bis 25.000 neue Einwohner zuziehen, aber nur 7.000 neue Wohnungen entstehen. Thiel: „Wien ist ein Magnet. Die Nachfrage nach Wohnraum nimmt seit Jahren zu, die Miet- und Kaufpreise steigen – gleichzeitig bietet der Markt im Vergleich zu anderen Metropolen für Kapitalanleger beste Entwicklungs- und Renditeaussichten.”

Nach der im Juli erfolgten Widmung durch die Stadt Wien streben die Soravia Group und die S+B Gruppe den Baubeginn der Danube Flats im Sommer 2016 an. Nach ihrer voraussichtlichen Fertigstellung 2018/19 sollen diese auf bis zu 47 Geschoßen Platz für rund 500 freifinanzierte Eigentums- und Vorsorgewohnungen bieten. Bei 150 m Höhe gehen die Projektentwickler aktuell von einer Gesamtnutzungsfläche von rund 38.000 m2 aus.
Im Hochhausprojekt Triiiple sollen in drei bis zu 100 m hohen Wohntürmen an der Neuen Donau noch einmal rund 850 neue Wohnungen für Wien entstehen.
Um die Vorhaben eigenkapitalschonend umzusetzen, baut Soravia auch auf Mezzanine Kapital: Über die Soravia Capital GmbH mit Sitz in München können auch institutionelle Investoren in die Projekteeinsteigen.

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