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Neue Wiener Landmark © IAKW/begehungen.de

Multifunktional Mit dem „Donausegel” bekommt der Vorplatz eine attraktive Überdachung – bis 2022 entstehen hier ein neuer städtischer Begegnungsraum und 4.200 m² zusätzliche Veranstaltungsfläche.

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Multifunktional Mit dem „Donausegel” bekommt der Vorplatz eine attraktive Überdachung – bis 2022 entstehen hier ein neuer städtischer Begegnungsraum und 4.200 m² zusätzliche Veranstaltungsfläche.

Paul Christian Jezek 27.04.2018

Neue Wiener Landmark

Das Austria Center Vienna legt mit dem „Modernisierungskonzept 2022” das bisher größte Bauvorhaben in seiner rund 30-jährigen Geschichte vor.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. Das Austria Center Vienna als größtes Kongresszentrum Österreichs ist – im wahrsten Wortsinn – ein ganz wichtiger Baustein im Tourismuskonzept der Stadt, der jedes Jahr 20.000 Arbeitsplätze in Wien sichert und mehr als eine Mrd. € Wertschöpfung generiert.

Ein neues Zugangsgebäude mit einem Skywalk und drei weiteren Eingängen soll nun ebenso kommen wie das „Donausegel”. Die Stadt beteiligt sich mit 35% an den Baukosten – ein klares und deutliches Bekenntnis zum Tagungsstandort Wien.
„Damit schaffen wir eine Win-Win-Situation für die Stadt, Kunden und Wiener”, sagt Finanzstadträtin und Wien Tourismus Präsidentin Renate Brauner.

Der Modernisierungsplan

Um das Austria Center noch weiter auslasten zu können und durch zusätzliche Veranstaltungsflächen international konkurrenzfähig zu bleiben, wurde 2017 ein Wettbewerb zur Modernisierung beauftragt.

Ein wichtiges Ziel war dabei die bessere Erschließung des Hauses: Es gibt derzeit nur einen Eingang, was den Zugang der Gäste auf die vier Ebenen erschwert – vor allem, wenn mehrere Veranstaltungen gleichzeitig im Haus stattfinden.
Ebenfalls gefordert wurde ein Konzept zur Vorplatzgestaltung, das die Nutzung für das Kongressgeschäft mit einer Attraktivierung und Öffnung für Anrainer und Passanten verbindet. Eine Jury kürte die Einreichung der österreichischen ARGE Dietrich I Untertrifaller sowie Vasko und Partner zum Siegerprojekt.
Ein vorgesetztes Zugangsgebäude mit nunmehr vier Eingängen soll die separate Begehung von vier Ebenen ermöglichen und gleichzeitig kurze Verbindungswege innerhalb des Hauses und in die Ausstellungshallen ermöglichen. „Gerade für kleinere Veranstaltungen, wie etwa nationale kulturelle Veranstaltungen ist die rasche Erreichbarkeit vom Vorplatz aus eine wesentliche Aufwertung”, erklärt die Sprecherin des Vorstands und Direktorin des Austria Center Vienna, Susanne Baumann-Söllner.
Eine moderne, verglaste Außengalerie sorgt für viel Lichteinfall, die Terrassen insbesondere auf den oberen Ebenen werden attraktiviert und erweitert. Teilbereiche des Dachs des Zugangsgebäudes werden außerdem extensiv begrünt.

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