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Quo vadis, Immos? © PwC Österreich

ImmoTalk 2019 Fischer, Köttl, ­Soravia, ­Pleschiutschnig, Catasta, Löcker, Quint, Weiss (v.l.) diskutierten aktuelle Real Estate-Trends.

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ImmoTalk 2019 Fischer, Köttl, ­Soravia, ­Pleschiutschnig, Catasta, Löcker, Quint, Weiss (v.l.) diskutierten aktuelle Real Estate-Trends.

Redaktion N/A

Quo vadis, Immos?

Zur Präsentation der Studie „Emerging Trends in Real Estate” versammelte sich das Who is Who der Branche.

WIEN. Der jährlich von PwC und dem Urban Land Institute (ULI) herausgegebene Bericht hat große Relevanz auch für die heimischen Vertreter der Immobilienbranche. Einschätzungen von mehr als 900 Immobilien-Fachleuten in ganz Europa, einschließlich Investoren, Bauträger, Kreditgeber und Berater, wurden für die Studie gesammelt und analysiert.

Der ImmoTalk von PwC der Studien-Präsentation brachte am 13. November rund 130 Entscheidungsträger im PwC-Headquarter in Wien zusammen.
Jasmin Soravia, Chairman ULI Austria, und Marius ­Richter, ­Director Real Estate Assurance bei PwC Österreich, präsentierten die Studienergebnisse, wonach Paris, Berlin und Frankfurt zu den drei beliebtesten Investitions­standorten 2020 zählen werden.
Auch Wien gilt unter Investoren weiterhin als attraktiver Markt; dies insbesondere vor dem Hintergrund des stabilen Mietniveaus, geringer Leerstands­raten und der für Investoren positiven demografischen Entwicklung.
Der Bereich Logistik, gepusht durch den anwachsenden Onlinehandel, zählt erneut zu den Top-Anlage- und Entwicklungsperspektiven.
„Klimabewusstsein, politische Instabilität, steigende (Bau-)Kosten, niedrige Zinsen und monetäre internationale Expansion regen längst zum Umdenken innerhalb der Immobilienbranche an. Damit aus dem ‚Life Cycle of Assets' ein ‚Life Cycle der Kundenbedürfnisse' wird, müssen anstelle der klassischen Flächenproduktion künftig mehr ‚costumer-tailored products' geschaffen werden”, sagte Gastgeber Peter Fischer, Real Estate Leader bei PwC Österreich.

Was kommt im nächsten Jahr?

Bei der Podiumsdiskussion sprachen die Experten Andreas Köttl, CEO von Value One, Martin Löcker, COO der UBM Development AG, Ulf Pleschiutschnig, Managing Director bei Morgan Stanley, Andreas Quint, CEO der CA Immobilien Anlagen AG, und Hans-Peter Weiss, CEO der Bundesimmobiliengesellschaft, über die Bedenken und Chancen, denen die Branche 2020 begegnen wird.

Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zu fachlichem Austausch und Networking und ließen den Abend bei guter Stimmung über den Dächern der Bundeshauptstadt ausklingen. (pj)

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