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Süba auf Wachstumskurs © Süba/Pez Hejduk

Beispielhaft Eines von 21 Projekten: 1230 Wien, Meisgeyergasse 6+8+10 (2016 fertiggestellt)

© Süba/Pez Hejduk

Beispielhaft Eines von 21 Projekten: 1230 Wien, Meisgeyergasse 6+8+10 (2016 fertiggestellt)

PAUL CHRISTIAN JEZEK 11.11.2016

Süba auf Wachstumskurs

Das Bauträgerunternehmen mit Stammsitz in 1040 Wien freut sich über das erfolgreichste Jahr und expandiert erstmals über die (Wiener) Grenzen hinaus.

••• Von Paul Christian Jezek

WIEN. An der Basisstrategie wird nichts geändert, versichert Süba-Vorstand Heinz Fletzberger im Exklusivinterview mit medianet. Warum auch? „Wir waren und sind keine Abenteurer, sondern kalkulieren solide und sicher.” Und das trägt Früchte: 2016 wird für den Bauträger unterm Strich „das erfolgreichste Jahr seit Langem, wenn nicht sogar der kompletten ­Unternehmenshistorie”.

Diese Tatsache werde sich auf das Budget für die nächsten drei Jahre auswirken und aufgrund der vorhandenen Liquidität kann und will die Süba nun erstmals auch über die Bundeshauptstadt hinaus interessante Projekte realisieren. „Wir wollen andernorts keine Filialen betreiben, sehen uns aber als spannender Joint-Venture-Partner in anderen Landeshauptstädten”, präzisiert Fletzberger.
In Wien setzt man bei größeren Projekten wie etwa jenem in der Pragerstraße 101–105 (mit fast 14.000 m2) oder gleich zwei Vorhaben am Rennweg auf Kooperationen mit Investoren. Fletzberger: „Das bringt bessere Renditen!”
Gleichzeitig wird die Strategie der Eigenentwicklungen mit eigenem Vertrieb weiter betrieben. „Am besten gehen unverändert die kleinen Wohnungen bis zur Preisgrenze 200.000 Euro.”

Die Expansion geht weiter

Innerhalb von Wien gibt es inzwischen keinen einzigen Bezirk mehr, den Fletzberger kategorisch ausschließen würde. „Nicht ein­mal Simmering”, lächelt der Süba-Vorstand. Allerdings: „In jedem Bezirk gibt es verschiedene Grätzel, die wir für unsere Entwicklungen von vornherein ausschließen.” Und: „Der Wiener Nordosten hat das Problem der nicht geschlossenen S1 (Lobautunnel) und den damit verbundenen täglichen Verkehrsstaus.” Zusammengearbeitet wird mit der Creme de la Creme der heimischen Architekten (ATP, Beilein, Cuubuus, Huss Hawlik, Malek Herbst, Lichtblau u.v.a.) und Baufirmen (Hazet, Porr, Strabag, Swietelsky u.v.a.).

Weiteres Wachstumspotenzial sieht Fletzberger auch bei den Assetklassen. Betreutes Wohnen, Studentenheime und auch die Hotellerie seien spannende Themen. „Die Größe der Buwog werden wir nicht erreichen”, schmunzelt er. „Aber mit Unternehmen wie Breitender, J&P oder Raiffeisen Evolution können wir uns durchaus schon jetzt vergleichen und messen!”

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