WIEN. Rund um das Erntedankfest zog die AMA-Marketing eine erfreuliche Bilanz: Obst und Gemüse aus Österreich sind gefragt und stehen für hohe Qualität und Vielfalt. „Wer beim Einkauf auf Regionalität achten möchte, findet im rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel verlässliche Orientierung. Es steht für geprüfte Qualität – etwa bei Klassikern wie Äpfeln, Karotten oder Zwiebeln“, berichtet eine optimistische Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek.
Hohe Selbstversorgung
In Österreich werden pro Jahr rund 317.000 t Obst und
721.000 t Gemüse erzeugt. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei Obst bei 33%, bei Gemüse sind es 55%. Bei Karotten (90%), Kraut (80%) und Zwiebeln (129%) werden besonders hohe Werte erreicht. Wichtigste Obstsorte bleibt erwartungsgemäß der Apfel mit über 220.000 t und einem Versorgungsgrad von 76%.
Im Lebensmittelhandel führen Bananen und Äpfel, stark gestiegen sind Melonen (+10,9%) und Weintrauben (+9,8%). Beim Gemüse liegen Paradeiser, Zwiebeln und Karotten vorne, kräftig zugelegt haben Paprika (+14,1%) und Champignons (+9,4%).
Der Pro-Kopf-Verbrauch beträgt über 120 kg Gemüse und 76 kg Obst. 2024 stieg die Verkaufsmenge im Handel bei Gemüse um +4,5%, bei Obst um +1,8%.
Bezüglich des Konsumverhaltens wirkt sich der Altersunterschied aus: Ältere bevorzugen klassische Sorten, Jüngere setzen stärker auf Avocados, Beeren, Süßkartoffeln oder Rucola – ein Spiegel der Vielfalt. (red)
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