ROM. Die italienische Kaufhauskette OVS, die im vergangenen Jahr den maroden Schweizer Modehändler Charles Vögele übernommen hat, will ihr Programm zur Umbenennung der Standorte in Österreich, in der Schweiz, in Slowenien und Ungarn in OVS-Stores beschleunigen. Dies teilte der CEO von OVS, Stefano Beraldo, mit.
OVS habe bereits elf Charles-Vögele-Standorte in Slowenien umbenannt. Bis Sommer sollen außerdem 150 Charles-Vögele-Filialen in der Schweiz mit dem OVS-Brand neu starten. "Anfang 2018 werden wir mit der Umbenennung der 120 Geschäfte in Österreich beginnen", so Beraldo.
Dank der Übernahme von Charles Vögele will OVS seinen Umsatz um 400 Mio. € auf über 2 Mrd. € steigern. Die an der Mailänder Börse notierte OVS-Kette will stark auf Auslandsexpansion setzen. In Italien stieg OVS zur Nummer eins im Modegeschäft auf und überholte dabei Benetton. Nach Angaben Beraldos wächst sein Geschäft schneller als das der zwei wichtigsten Konkurrenten H&M und Inditex mit den Zara-Läden. (APA)
Wiener Startup eustella entwickelt KI-App für Europa
Das Wiener Startup eustella plant den Aufbau einer europäischen Alternative zu bestehenden KI-Anwendungen wie ChatGPT. Laut einer aktuellen Analyse nutzen rund 133 Millionen Menschen
