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Aus für Plastikberge! © Harson/Rewe International

SiegerlächelnPrämierung der Gewinneridee mit Tanja Dietrich-Hübner (Rewe International AG), Monika Fallenegger (Gewinnerin Ideenwettbewerb) und Sophie Lampl (Greenpeace).

© Harson/Rewe International

SiegerlächelnPrämierung der Gewinneridee mit Tanja Dietrich-Hübner (Rewe International AG), Monika Fallenegger (Gewinnerin Ideenwettbewerb) und Sophie Lampl (Greenpeace).

Redaktion 21.06.2019

Aus für Plastikberge!

Rewe setzt die Siegeridee aus ihrem „Raus aus Plastik”-Ideenwettbewerb um.

WIENER NEUDORF. Die Rewe Group hatte zum Ideenwettbewerb in Sachen Müllvermeidung aufgerufen. Mehr als 15.000 Vorschläge langten bei Billa, Merkur, Penny, Adeg und Sutterlüty ein. Die Siegeridee, die nun umgesetzt wird, ist simpel, aber effektiv: Ab sofort können Konsumenten in über 170 Billa-, Merkur-, Adeg- und Sutterlüty-Filialen ihren „Coffee-to-go” in ihre eigenen Becher abfüllen lassen.

Die Idee dazu stammt von Monika Fallenegger aus Salzburg, die nahelegt, verstärkt nachhaltige Abfüllmöglichkeiten in Mehrwegbehältnissen anzubieten. Der Kaffee im mitgebrachten Becher ist mithin nur der erste Step der Umsetzung. „Wir möchten gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden einen spürbaren Beitrag zur Reduktion von Verpackungsmüll in unseren Regalen leisten. Mit dem Ausbau von Mehrweg-Abfüllsystemen wollen wir langfristig eine Million Verpackungen und Einwegbecher einsparen”, betont Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Nachhaltigkeit der Rewe International AG.

Den Konsumenten abgeholt

Sophie Lampl, Kampagnendirektorin bei Greenpeace, ortet einen starken Veränderungswillen in Sachen Abfallvermeidung bei den Konsumenten: „Die Leute haben genug von den Plastikbergen im Supermarkt. Das zeigen die rund 15.000 Ideen für weniger Verpackung, die die Österreicherinnen und Österreicher bei unserem Wettbewerb eingebracht haben.” Den Kaffee aus mitgebrachten Bechern trinken, sieht sie als ersten, guten Schritt in Richtung eines breiten Mehrweg-Angebots in den Supermärkten. Auch andere gute Ideen des Bewerbs bleiben auf der Rewe-Agenda. (red)

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