WIEN. Nachhaltigkeit, Regionalität und Qualität stehen bei Weinbergmaier im Fokus: Für die Pommes der Marke Bauernland werden ausschließlich Erdäpfel aus Österreich verarbeitet. Das Unternehmen arbeitet mit rund 200 Vertragsbauern aus dem Weinviertel, dem Marchfeld und dem Burgenland zusammen. Die kurzen Transportwege sichern Frische, reduzieren Emissionen und stärken die heimische Landwirtschaft. „Die Qualität der Rohstoffe hat für uns oberste Priorität – sie sichert den Geschmack und die Produktstandards“, sagt Geschäftsführer Gerald Spitzer. Rund 8.000 Tonnen Pommes wurden 2024 verkauft, davon 5.000 unter der Marke Bauernland. Die sogenannte Bauernhof-Garantie sorgt für Transparenz bis zum landwirtschaftlichen Betrieb.
Regionale Wertschöpfung und nachhaltige Verarbeitung „Regionale Produktion schafft Arbeitsplätze und stärkt ländliche Regionen – gleichzeitig stehen wir vor Herausforderungen wie Klimawandel, steigenden Kosten und neuen Schädlingen“, erklärt Anita Kamptner, Interessensvertretung der Erdäpfelbauern.
Verarbeitet werden Sorten wie Fontane, Agria und Innovator. Am Standort Hollabrunn setzt Weinbergmaier auf moderne Lagertechnik, kurze Wege und vollständige Rohstoffverwertung. Schalen etwa dienen der Energiegewinnung in einer Biogasanlage. Auch die Verpackungen sind recycelbar. Im Foodservice zählen Bauernland Pommes zu den stärksten Marken. Zwei der drei meistverkauften Produkte stammen von Weinbergmaier. Im Einzelhandel dominiert hingegen die Handelsmarke. „Unser Anspruch ist es, beste heimische Rohstoffe mit höchster Sorgfalt zu verarbeiten“, so Spitzer. Die Kartoffel steht dabei sinnbildlich für Genuss, Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit.
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