RETAIL
Billa legt wieder zu, Penny verliert © Rewe International

Billa (Billa/Billa Plus) konnte den Umsatz 2021 um 1,58% steigern, beschäftigte 31.198 Mitarbeiter und erhöhte die Zahl der Märkte um 17 auf 1.270.

© Rewe International

Billa (Billa/Billa Plus) konnte den Umsatz 2021 um 1,58% steigern, beschäftigte 31.198 Mitarbeiter und erhöhte die Zahl der Märkte um 17 auf 1.270.

Redaktion 08.04.2022

Billa legt wieder zu, Penny verliert

Mit Billa, Penny und Adeg absolvierte die Rewe Group Österreich 2021 einen Umsatzzuwachs von 1,25 Prozent.

WIENER NEUDORF. Das Jahr 2020 war ein waschechtes Ausnahmejahr – 2021 wurden die Umsatzsteigerungen im LEH großteils wieder auf ein normales Maß raufgefahren; im Fall der Rewe Group in Österreich mit Billa, Penny, Bipa, Adeg und der Rewe Austria Touristik mit einem Zuwachs von 1,54% auf 9,21 Mrd. € (2020: 9,07 Mrd. €). „Wir konnten nach dem Corona-Ausnahmejahr 2020 nicht nur weiter zulegen, sondern haben sogar unsere Ziele übertroffen”, geben sich die Rewe International AG-Vorstände Marcel Haraszti und Christoph Matschke zufrieden.

Das Geschäftsfeld Lebensmittelhandel (Billa, Penny, Adeg) hat ein Umsatzplus von 1,25% eingefahren, der Drogeriefachhandel (Bipa) legte um 2,99% zu. Die Rewe Austria Touristik verzeichnete nach dem corona-bedingten Umsatzeinbruch 2020 ein Umsatzplus von 44,25%. Das Rewe-Investitionsvolumen hierzulande belief sich auf 224 Mio. €, die Zahl der Mitarbeiter auf 45.338, rd. 2.200 davon Lehrlinge (200 mehr als 2020).

Fokus auf Regionalität

„Wir wollen die Nummer eins bei den Kunden werden. Dieses Ziel haben wir auch 2021 mit vollem Einsatz weiterverfolgt, den nächsten und wichtigsten Schritt konsequent umgesetzt: die Zusammenführung unserer beiden erfolgreichen Vertriebsformate Billa und Merkur unter der Dachmarke Billa. Mit diesem Meilenstein sind wir für unsere Kunden einfacher und noch schlagkräftiger geworden. Wir haben mit der größten Preissenkung in der Geschichte des Unternehmens und unserer Regionalitätsoffensive im Sortiment gepunktet. Und das wird von den Kundinnen und Kunden honoriert, wir konnten unsere Ziele übertreffen”, blickt Haraszti auf das aus seiner Sicht erfolgreiche Geschäftsjahr zurück.

Als Vorzeigeformat konnte Billa den Umsatz 2021 um 1,58% steigern. Hingegen lief es im Diskontbereich weniger gut: Penny musste ein Umsatzminus von 2,69% hinnehmen. Seitens Rewe weist man darauf hin, dass Penny im massiv umkämpften österreichischen Diskontmarkt, dessen Umsatzanteil am Gesamtmarkt von 24,9 auf 23,1% gesunken sein soll, besser unterwegs war als der Diskont-Branchenschnitt. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL