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Bio-Produkte des Jahres gekürt © Bio Austria

Siegerlächeln Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann mit Petra Leitner (Dunkelsteiner Rösthaus), Walter Bolbinsky (MPreis), Christina Ritter (Bio Austria Tirol) und Björn Rasmus (Bioalpin/Bio vom Berg). (v.l.)

© Bio Austria

Siegerlächeln Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann mit Petra Leitner (Dunkelsteiner Rösthaus), Walter Bolbinsky (MPreis), Christina Ritter (Bio Austria Tirol) und Björn Rasmus (Bioalpin/Bio vom Berg). (v.l.)

Redaktion 18.11.2022

Bio-Produkte des Jahres gekürt

Eine fünfköpfige Jury reihte regionalen Süßlupinenkaffee und Tiroler Roggenmischbrot ex aequo an die Spitze.

WIESELBURG. Am vergangenen Wochenende ging in Wieselburg die „Bio Österreich 2022”, eine Spezialmesse für biologische Produkte und Nachhaltigkeit, über die Bühne; zum fünften Mal wurde in deren Rahmen auch die Auszeichnung „Bio-Produkt des Jahres” verliehen.

Neben den Kategorien Farm & Craft für bäuerliche Produkte oder solche aus Manufakturen, Retail & Big Brand für große Vermarkter und Handelsunternehmen sowie Getränke kürte die Jury 2022 auch die Siegerprodukte der Sonderkategorien Niederösterreich, Bio Aus-tria, Biogarten und – aufgrund des großen Produktandrangs aus der Hauptstadt – auch erstmals das „Wiener Produkt des Jahres”.

Tonic auf Enzianbasis

In den Standardkategorien prämiert wurden das „Kürbiskern Shoyu” von Luvi Fermente aus dem oberösterreichischen Lenzing, eine fermentierte Würzsauce auf Kürbiskernbasis (Kategorie Farm & Craft), Kichererbsen im Glas der Hofer-Eigenmarke Zurück zum Ursprung (Retail & Big Brand) und das Tonic Water Lavendel der Marke „Echt vom Land”, bei dem anstelle von Chinin die bittere Wurzel des gelben Enzians zum Einsatz kommt.

Oxymel und Urkornteig

Das „Wiener Bio-Produkt des Jahres” stammt von der Wiener Bezirksimkerei, die für ihre Honig-Essig-Mischungen die namensgebende Uraltrezeptur „Oxymel” beherzigt – und mit ihrer 24-Sorten-Verkostungsbox den Sieg davontrug; den Sieg in Niederösterreich holte sich das Sollenauer Start-up Kornelia mit seinem natürlich fermenterten, backfertigen Urkorn-Pizzateig.

Rang eins in der Sonderkategorie Biogarten holte sich der in Wien ansässige Hersteller Herbios mit seinem modernen „Vertikalbeet”, deren zusammenhängender Erdkörper und großer Wurzelraum nach Dafürhalten der Jury „sogar den Anbau von Biogemüse” ermögliche.

Fünfköpfige Jury

Zwei Gewinner gab es in der Sonderkategorie Bio Austria: Der Vinschgerlaib, ein mit Brotklee verfeinertes, würziges Roggenmischbrot, das von der Tiroler Genossenschaft Bioalpin für die Marke „Bio vom Berg” hergestellt wird, landete ex aequo mit dem Süßlupinenkaffee aus dem Hause Dunkelsteiner Rösthaus auf der Spitze des Podests.

Als Jury fungierten Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann, Biorama-Herausgeber Thomas Weber, Jürgen Undeutsch von der Messe Wieselburg, Kulinarik-Expertin Katharian Seiser und Reinhard Gessl von FiBL. Kategorien-Sieger und Shortslits unter www.biorama.eu. (red)

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