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Coca-Cola HBC bringt mit Costa Coffee neue Premium-Kaffeemarke © Coca-Cola HBC / Costa Coffee
© Coca-Cola HBC / Costa Coffee

Redaktion 02.09.2020

Coca-Cola HBC bringt mit Costa Coffee neue Premium-Kaffeemarke

Nach der Übernahme von Costa Coffee durch The Coca-Cola Company Anfang des vergangenen Jahres launcht Coca-Cola HBC Österreich die Kaffee-Marke nun auf dem österreichischen Markt.

WIEN. Das Ausrollen der internationalen Coffee-Brand startet mit Costa Express - dem neuen Helden des Coffee-to-go. Mit diesem einzigartigen Automaten kann jeder ganz leicht zum Barista werden.

Global ist Costa Coffee die Nummer zwei Coffee-Brand, in Großbritannien sogar die Nummer eins. 2019 erweiterte Coca-Cola das Portfolio mit der Übernahme von Costa Coffee. Coca-Cola HBC, einer der weltweit größten Abfüllpartner von The Coca-Cola Company und neben Österreich in 27 weiteren Ländern tätig, breitet die Marke seit Mai dieses Jahres nun auch über Kontinental-Europa aus. Nach einem erfolgreichen Launch in Bulgarien, Polen und Ungarn folgen jetzt weitere Märkte, unter anderem Österreich.

Die Österreicher lieben guten Kaffee
„Auf unserem Weg hin zur 24/7-Beverage Company, haben wir mit Costa Coffee die Möglichkeit, unseren Kunden für jede Tageszeit und jeden Anlass das passende Getränk zu bieten“, so Herbert Bauer, Sales Director und designierter General Manager Coca-Cola HBC Österreich. „Die Österreicherinnen und Österreicher haben eine besondere Beziehung zu Kaffee, nicht zuletzt durch die etablierte Kaffeehauskultur. Deswegen sind wir uns sicher, mit der Premium-Qualität von Costa Coffee den Geschmack der heimischen Kaffeegenießer zu treffen.“ 85 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher trinken Kaffee, sie genießen im Schnitt drei Tassen pro Tag, was einem Jahres-Pro Kopf-Konsum von 7,3 kg entspricht.

Erster Schritt: Costa Express
Den Markteinstieg in Österreich leitet Costa-Express ein, ein ausgeklügelter Kaffeeautomat, der jeden oder jede zum Barista macht. „Costa Express bietet Coffee-to-go in Barista Qualität“, weiß Nicolas Nobereit, der sich bei Coca-Cola HBC Österreich für die Markteinführung von Costa Coffee verantwortlich zeichnet. „Es werden 100 Prozent echte Bohnen und 100 Prozent echte Milch verwendet. Das Angebot an Kaffee-Varianten und verschiedenen Flavours bietet eine theoretische Auswahl an 250 Getränken.“ Ein interaktiver Touchscreen macht die Bedienung sehr konsumentenfreundlich, zusätzliche Sound-und Geruchsmodule sorgen für angenehme Kaffeehausatmosphäre.

„Wir werden das Netz an Automaten sukzessive ausbauen und uns danach auch auf den Einzelhandel und die Verfügbarkeit in Büros konzentrieren“, blickt Nobereit auf die kommenden Monate.

Am Anfang standen zwei Brüder: Sergio und Bruno Costa
Die Erfolgsgeschichte von Costa Coffee geht auf die beiden Brüder Sergio und Bruno zurück, die vor rund 50 Jahren die Vision hatten, einen einmaligen geschmackvollen Kaffee zu kreieren. 112 Anläufe brauchten die beiden in London lebenden italienisch-stämmigen Brüder – ihre Familie migrierte in den frühen 1960er Jahren von Parma nach England, um 1971 ihren „Mocha Italia“ zu perfektionieren, der bis heute der Signature Blend der Marke ist und seither nicht mehr verändert wurde. Erste namhafte Kunden waren das berühmte Hotel The Ritz und das bekannte Warenhaus Harrods. Sergio und Bruno zeigten nicht nur beim Kaffee das richtige Gespür, sondern auch im Marketing. Werbung auf den berühmten Londoner Taxis und auch das Benutzen des Kaffeeduftes rund um jene Hotels, die Costa Coffee führten, machten die Marke zum Talk of Town in London. Die Coffee Shops der Costa-Brüder waren einzigartig in Optik und Authentizität und brachten als erste den italienischen Espresso-Flair nach London. Mittlerweile sind die Costa Coffee Shops aus dem Londoner Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Weltweit gibt es derzeit rund 4.000 Shops in 32 Ländern. Eine Erfolgsgeschichte, die seit Anfang des vergangenen Jahres mit der Übernahme durch Coca-Cola weitere Kapitel schreiben wird. (red)

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