RETAIL
Der „Burgermasta” beim Burgerbrater © McDonald’s Österreich (2)

Burger-Pose„Ich bemühe mich, bewundernd dreinzuschauen.” Bürgermeister Michael Häupl posierte gern, probieren wollte er das Big-Mac-Menü aber nicht. Links: Andreas Schmidlechner, CEO von McDonald’s Österreich.

© McDonald’s Österreich (2)

Burger-Pose„Ich bemühe mich, bewundernd dreinzuschauen.” Bürgermeister Michael Häupl posierte gern, probieren wollte er das Big-Mac-Menü aber nicht. Links: Andreas Schmidlechner, CEO von McDonald’s Österreich.

Redaktion 07.07.2017

Der „Burgermasta” beim Burgerbrater

Im Schnitzel-Land kam der Burger nicht schlecht an: Seit 40 Jahren hält sich McDonald’s in Österreich.

WIEN. Es heißt, dass Wiens Bürgermeister sich gern an ­panierten Fleischlaibchen labt. Vielleicht war er deshalb auch in der ersten österreichischen McDonald’s-Filiale in Wien zugegen. Aber, so heißt es weiter, speise Häupl nicht die amerikanische Burger-Variante. Er soll nach wie vor dem Hausrezept des heimischen Schnitzels mit Erdäpfelpüree treu geblieben sein. Trotzdem schaute der Bürgermeister im McDonald’s-Restaurant am Schwarzenbergplatz vorbei, um der amerikanischen Fast Food-Kette zum 40er zu gratulieren. Den Biss in den Big Mac verweigerte er aber.

Wachsende Speisekarte

Am 27. Juli 1977 betrat Mc-Donald’s zum ersten Mal den Boden der Alpenrepublik, um dort sein Glück mit seinem Burgerfleisch zu suchen. Wie in vielen anderen Ländern, verfielen auch hier viele dem Fast Food. Inzwischen hält man hierzulande bei 195 Restaurants mit 9.600 Mitarbeitern. Seit 1977 hat sich aber vieles getan – nicht nur die Lokal-Optik, auch das Angebot auf der Speisekarte hat sich seit den Anfangstagen deutlich geändert. „Hier gab es zu Beginn Big Mac, Hamburger, Cheeseburger, Filet-O-Fish, Cola, Kaffee – und das war’s im Wesentlichen”, so Andreas Schmidlechner, McDonald’s-Österreich-Chef.

Inzwischen gibt es die Kaffeehausschiene McCafé, ein breites Frühstücksangebot oder das lediglich hierzulande eingeführte „myburger”-Angebot, bei dem man sich sein „Lieblingslaberl” selbst zusammenstellen kann. Mit der Umsatzentwicklung für die ersten Monate des laufenden Jahres sei er „sehr happy”, meinte Schmidlechner ohne die Nennung von Zahlen. 2016 verzeichnete man einen Jahresumsatz von 586 Mio. €. Angesprochen auf die Konkurrenz durch andere Fast Food-Ketten und den gleichzeitigen Burgertrend in der herkömmlichen Gastronomie, zeigte sich der McDonald’s-Chef gelassen. „Noch nie waren so viele Burger in aller Munde; das belebt das Geschäft.”

Burger-Bewunderung

Es heißt, am Ende des Jubiläums-Termins wurde Häupl durch die Filiale geführt, wo man ihm den Ablauf am Bestell-Terminal erklärte. Als Überraschung – oder als Belohnung fürs Zuhören – bekam dieser im Anschluss ein Big Mac-Menü serviert, auch um dabei fotografiert zu werden: „Ich versuche, so bewundernd wie möglich dreinzuschauen”, meinte Häupl. Den Biss in den Burger verweigerte er allerdings – aus ernährungstechnischen Gründen: Er verzichte derzeit soweit möglich auf Kohlenhydrate, verriet er. (APA/red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL