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Gourmet: Initiative gegen Lebensmittelverschwendung © Gourmet

Herbert Fuchs; Geschäftsführer von Gourmet, setzt auf Bewusstseinsbildung rund um das Thema Lebensmittelverschwendung.

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Herbert Fuchs; Geschäftsführer von Gourmet, setzt auf Bewusstseinsbildung rund um das Thema Lebensmittelverschwendung.

Redaktion 30.04.2018

Gourmet: Initiative gegen Lebensmittelverschwendung

WWF Österreich als Kooperationspartner

St. Pölten. „Lebensmittel gehören auf den Teller. Das schützt natürliche Ressourcen und spart Geld. Das Thema ist uns ein besonderes Anliegen. Deshalb arbeiten unsere Koch- und Ernährungsspezialisten dazu auch mit ausgewiesenen Abfall- und Umweltexperten zusammen“, sagt Herbert Fuchs, Geschäftsführer von Gourmet, anlässlich des Tages der Lebensmittelverschwendung.

Gourmet setzt diesbezüglich vor allem auf Schulungen samt Bewusstseinsbildung bei seinen Mitarbeitern und Gästen - mit dem WWF Österreich als Kooperationspartner zum Thema klimafreundliche Ernährung und als Mitglied der Initiative United Against Waste. „Noch immer geht ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel auf dem Weg vom Feld zum Teller verloren. Rein rechnerisch landen die seit Jahresbeginn bis 2. Mai produzierten Lebensmittel ungenützt im Müll“, betont Julia Haslinger, WWF-Expertin für nachhaltige Ernährung. Dementsprechend groß ist das Potenzial, Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

Bei Gourmet wird nur eingekauft, was an Zutaten tatsächlich gebraucht wird, egal ob im Betriebsrestaurant oder in der Großküche. Beim Liefersystem des Unternehmens kann die jeweilige Menge an Speisen besonders genau auf den jeweiligen Kunden abgestimmt werden. Die Erfahrung zeigt: Wenn es den Gästen ermöglicht wird, à la Carte mit Vorlauf und variablen Portionsgrößen zu bestellen, landet entsprechend weniger Essen im Müll. „Oft bleiben in Kantinen Portionen übrig, weil die Anzahl oder der Hunger der Gäste kurzfristig geringer ausfallen. Ist das Essen gekühlt oder tiefgekühlt, kann es punktgenau, genau nach Bedarf und portionsweise serviert werden. Dieser Aspekt wird bei der Planung von dezentralen Kleinküchen in der Gemeinschaftsgastronomie oft vergessen“, ergänzt Geschäftsführer Herbert Fuchs. (red)

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